Serie: Kneippen macht Laune

Der Kneippverein Kempten gibt Tipps für Zuhause: Die Klopfmassage

Eine Frau am offenen Fenster macht auf ihrem Arm eine Klopfmassage nach Kneipp, vor dem Fenster Hecke, Wiese, Bäume, Parkbank, Gartenhütte und andere Gebäude.
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Mit der morgendlichen Klopfmassage nach Kneipp frisch in den Tag.

Kleiner Nachtrag: In der Printausgabe des Kreisboten hat die Klopfmassage unsere zwölfteilige Beitragsreihe „Kneippsche Anwendungen für Daheim“ eröffnet.

Kneippen macht Laune. Das mag an den wohltuenden Anwendungen à la Kneipp zur Stärkung des Immunsystems liegen. Wie einem erfrischenden Armbad oder dem in der ganzen Welt bekannten Wassertreten. Vielleicht aber auch an einem sanften Knieguss oder dem erquickenden Gesichtsguss. Trockenbürsten und die zu „neuem Leben“ erweckende Klopfmassage gehören wohl ebenfalls dazu. Ehrlich gesagt, selbst der Kneippverein Kempten weiß es nicht so ganz genau. Deshalb ist es dem Verein in Kooperation mit dem Kreisboten ein Anliegen, alle Interessierten in nächster Zeit mit einer Reihe von „Kneippschen Anwendungen für daheim“ vertraut zu machen. Anwendungen, die mit ganz einfachen Mitteln und geringem Zeitaufwand in die Praxis umgesetzt werden können. Vielleicht – ja, vielleicht erhalten die TeilnehmerInnen dabei eine Antwort auf die Frage, warum Kneippen Laune macht.

Minimaler Aufwand – maximaler Nutzen lautet das Erfolgsrezept nach Kneipp. Die „Kneippschen Anwendungen für daheim“ sind mit ganz einfachen Mitteln und geringem Zeitaufwand durchführbar. Regelmäßig wiederholt, sorgen sie für einen gesunden und aktiven Alltag. So richtig zum Wohlfühlen.

Die Klopfmassage

Bei der morgendlichen Klopfmassage vor offenem Fenster wird dies in ganz besonderem Maße spürbar. Noch vor dem Morgenkaffee und Zeitunglesen steigert sie das allgemeine Wohlbefinden, regt die Durchblutung an und schult die Körperwahrnehmung. Nicht zuletzt versorgt sie uns mit einer gehörigen Extraportion Sauerstoff. Vor dem offenen Fenster beginnen wir am kleinen Finger der rechten Hand. Mit der linken Faust oder der hohlen Hand klopfen wir von dort aus den ganzen Arm nach oben bis zum Nacken. Hier können wir mit den Klopfbewegungen etwas verharren, bevor wir an der anderen Armseite (Arm dafür drehen) wieder abwärts klopfen. Nun wechseln wir die Seite und klopfen vom linken kleinen Finger beginnend mit der rechten Hand in gleicher Weise. Nun klopfen wir achtsam mit den Fingerspitzen kreisförmig auf Höhe des Brustbeins, um die Thymusdrüse zu aktivieren. Im nächsten Schritt streifen die Daumen mehrmals um den „Gürtel“, bevor wir leicht mit der flachen Hand die Leisten abklopfen. Etwas mehr Klopfen verträgt der Po, der als Nächstes an der Reihe ist. Danach klopfen wir an beiden äußeren Beinseiten nach unten bis zu den Füßen und an den Innenseiten wieder hinauf. Zum Abschluss klopfen wir mit den Fingerspitzen die Schädeldecke entlang und nehmen dabei den Ton bewusst wahr. Nun schütteln wir die Hände kräftig aus und starten voller Zuversicht in den neuen Tag.

Zum guten Schluss noch ein Tipp vom Kneippverein Kempten: Wer die Klopfmassage in Bild und Ton erleben möchte, der findet sie unter der Internetadresse www.kneipp-bund.de.

kb

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