Weiterhin städtischer Zuschuss für die Big Box Allgäu

Feneberg will die Allgäuhalle

Eine alte Innenansicht der Allgäuhalle Kempten
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Eine alte Innenansicht der Allgäuhalle. Gerade wird darüber diskutiert, wie das Gebäude nach Auszug der Allgäuer Herdebuchgesellschaft weitergenutzt werden soll.
  • VonHelmut Hitscherich
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Kempten – Christof ­Feneberg, Geschäftsführer der Big Box Allgäu, hat den Stadtratsfraktionen präsentiert, wie sich seine Interessen und eine Nutzung der Allgäuhalle verbinden ließen. Das haben Recherchen des Kreisboten ergeben.

Die Kult Box sei häufig belegt, die Nachfrage dafür hoch und in der Allgäuhalle (Hauptgebäude) könnte er zur Kult Box Parallelveranstaltungen mit bis zu 200 Besuchern durchführen.

Wie ein anderes Konzept für die Allgäuhalle aussieht, lesen Sie hier.

Nach Vorstellung Fenebergs soll die Stadt die Allgäuhalle mit dem dazugehörigen Areal kaufen. Im Gegenzug würde ­Feneberg die Halle entsprechend ausbauen und für die Nutzungszeiten Miete an die Stadt bezahlen. In Zeiten, in denen er die Halle nicht nutzen würde, würde sie, von ihm koordiniert, auch für andere Veranstalter zur Verfügung stehen. Dazu schwebt Feneberg ein Biergarten vor und auf dem großen Parkplatz könnte er sich Freiluftveranstaltungen und Großkonzerte vorstellen.

Die Big Box erhält seit nunmehr 14 Jahren einen städtischen Zuschuss. Zunächst in Höhe von maximal 350.00 Euro als Ausgleich für die Mindereinnahmen. Grundlage für diesen Zuschuss war die Annahme, dass die Big Box auch Aufgaben einer Stadthalle wahrnimmt, die die Stadt aufgrund des zu erwartenden Minus weder bauen noch betreiben wollte. Im (Corona-)Jahr 2020 betrug der Zuschuss 700.000 Euro, in 2021 500.000 Euro und ab 2022 soll der jährliche Zuschuss 600.000 Euro betragen.

Summa summarum flossen so in den letzten Jahren fünf Millionen Euro in den Betrieb der Big Box. Trotz mehrerer Versuche war Christof Feneberg für keine Stellungnahme erreichbar.

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