Drei Forschungshäuser als bewusster Kontrapunkt

Für Mensch und Klima: einfach bauen statt hochtechnisiert

Die fertigen Forschungshäuser in Bad Aibling aus unterschiedlichen Baustoffen.  Was sie neben der Form eint, sind die Holzfenster sowie die 30 cm starken Decken aus Stahlbeton.
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Die fertigen Forschungshäuser aus unterschiedlichen Baustoffen. Was sie neben der Form eint, sind die Holzfenster sowie die 30 cm starken Decken aus Stahlbeton.

Ob Bayerisches Fernsehen oder Deutschlandfunk, ob FAZ oder SZ – in Sachen Bauen gibt’s derzeit nur einen Aufreger: Keine Elbphilharmonie, kein Hauptstadtflugplatz, sondern: drei bescheidene Häuser in Bad Aibling. Wie das?

Die drei stehen artig aufgereiht auf dem Grundstück des Firmensitzes von B&O – mit 2200 Mitarbeitern und einem Umsatz von 500 Millionen Euro der führende Baudienstleister der Republik, umfassend engagiert in Bau-Unterhalt, Bau-Entwicklung, Bau-Forschung, Neu-Bau. Das Baugeschehen kennt man hier bis ins Detail – aus praktischer Erfahrung. Nachhaltig und sozial verantwortlich ist man schon deshalb, weil das soziale Gut Haus und Bauen auf Dauer angelegt ist. Und: Innovationen im Bauen werden hier seit Jahren mit Experimentalbauten erprobt.

Energiebewusstes Bauen ist ein Zentralthema. Ernst Böhm, Gesellschafter der B&O Gruppe, bemerkt dazu: „Die Energiewende bekommen wir nur hin, wenn sie für jeden Einzelnen leistbar ist“. Er kennt die Entwicklung der letzten Jahre, die Gestehungs- und Unterhaltskosten apparatebewehrten Bauens, dessen Anfälligkeit und nennt heute die hochtechnisierte Bauweise eine strukturelle Fehlentwicklung.

Das Experiment in der Bauphase: drei Häuser – (v.l.) aus Beton (gegossen), aus Holz (überspannt) und aus Ziegel (gewölbt) – frei von Schnickschnack und ohne Abstriche beim Komfort.

Wende der Wende

Geboten ist eine Wende der Wende. Das Haus ist keine Klimamaschine. Die Bewohner sollen übers Haus verfügen, nicht die Apparate über die Bewohner – weder bei Kosten noch im Betrieb. Es gilt runterzuschalten, Bauen und Bauten einfacher zu machen. Aber wie? Darauf hat man hier eine praktische, wirklichkeitsnahe Antwort gesucht. So kam es zu den drei Bauten. Um die Vergleichbarkeit des Experiments sicherzustellen, gleichen sie sich in knapper Volumetrie und flach geneigtem Dach.

2018 kam es zu einer Kooperation mit der TU München, wo seit 2016 an vier Lehrstühlen unter Federführung des Lehrstuhls für Entwerfen und Konstruieren von Architekt F. Nagler zum Thema geforscht wird und das nun ein gefördertes Forschungsprojekt wurde. Dabei konnte man anknüpfen an Erfahrungen mit dem Haus 2226, einem Bau ohne Heizung und Klimatisierung, 2015 fertiggestellt von Architekt D. Eberle.

Am Anfang steht die Frage nach dem Raum. Welche Proportion hat ein Wohnraum bei gegebenem Tageslichtfaktor hinsichtlich Fenstergröße und -lage, Wärmeverlust, Aufheizung und vielem mehr? 2605 Simulationen ergaben: Es ist ein erstaunlich selbstverständlicher Raum von drei Metern Breite, sechs Metern Tiefe. Lediglich drei Meter Höhe sind heute ungewöhnlich – doch es gab Zeiten, da war dies für bürgerliches Wohnen selbstverständlich.

Durch die Zugabe von Kügelchen aus Blähton und Blähglas statt Kies und Sand erhält die 50 cm starke Betonwand ihre Dämmwirkung.

Das nächste entscheidende Thema: Zeit. Das Projekt legt als Maß für Nachhaltigkeit 100 Jahre Nutzung fest; was uns fast als selbstverständlich erscheint, gilt schon lange nicht mehr. Für diesen Zeitraum wird die Gesamt-Energiebilanz berechnet, graue Energie inbegriffen.

Dann die Konstruktion: Statt Dämmung zu vergöttern, wird Speicherung in Rechnung gestellt; nicht die Luft, sondern die Baumasse ist temperiert. Damit fällt die Entscheidung zugunsten massiver Bauweise. Anstelle der Außenwand als Materialmix vieler Schichten tritt die monolithische Wand, ausgeführt in den drei verbreitetsten Baustoffen: Holz, Ziegel, Beton – die beiden ersten in heute verbreiteter Form als Brettsperrholz bzw. Wärmedämmziegel (ohne zusätzliche Dämmung), letzterer in Form von noch wenig verbreitetem Leichtbeton. Die geforderten Werte für Außenwände werden mit Wandstärken von 30 cm, 42,5 cm bzw. 50 cm erreicht.

Wird das Speichervermögen der Baumasse in Anspruch genommen, wird Fensterlüftung unproblematisch, Klimatisierung entfällt. Die Bauten haben Decken aus Beton – mit 30 cm Stärke statisch überdimensioniert, doch gut im Sinne der Speicherung. Und die dicke Decke erspart zusätzlichen Estrich. Der langfristige Zeitrahmen korrigiert manche Perspektive. Der höhere Holzverbrauch für die Brettsperrholztafeln etwa wird relativiert durch das Speicher- und Pufferverhalten einer solchen Wand.

Der Fensteranteil beschränkt sich aufs Notwendige; Aufenthaltsräume sind mit größeren Fenstern als Neben- oder Verkehrsräume ausgestattet. Innenseitig bündiger Einbau gewährleistet einfachen Sonnenschutz; Verzicht auf Stürze vereinfacht die Konstruktion. Der Fensterzuschnitt ergibt sich aus dem Baustoff: Die Holztafel ist orthogonal eingeschnitten, der Ziegelausschnitt segmentförmig überwölbt, die Betonöffnung halbkreisförmig umflossen. Wegen Geometrie und Höhe sind die Fenster als Kippfenster ausgeführt.

Die Innenausstattung: Sichtbetonwände im Betonhaus, kalkgeschlämmtes Mauerwerk beim Ziegelhaus, Sichtschalung im Holzhaus; dazu wenige weiße Ständerwände. Am Boden Sisal bzw. Linoleum, Decken Sichtbeton bzw. gestrichene Spachtelung. Die Nasszellen kommen als komplettes Fertigteil aus Kroatien.

Es zeigt sich, dass diese Bauart Anforderung an handwerkliche Qualität stellt, die in Europa nicht mehr ohne Weiteres vorausgesetzt werden kann – etwa beim Zusammentreffen der fertigen Holzwand mit der auflagernden, gegossenen Betondecke. Doch das sind Versuchsbauten: Durch Schaden wird man klug. Bestätigt wurden dagegen die Kosten: Mit ca. 1500 Euro (netto)/Quadratmeter BGF liegt der Ziegel deutlich unter dem heutigen Durchschnitt, gefolgt vom Holz mit 1700 Euro und Beton mit 2000 Euro.

Eigener Außenraum steht als Gemeinschaftsgarten zwischen den Häusern zur Verfügung. Dazu kommt je Haus der offene, gedeckte Gemeinschaftsraum mit Abstellraum im Anbau, der den Garten zur Straße abschirmt.

Im Oktober sind die ersten Mieter eingezogen. Mario H., der im Betonhaus wohnt, ist von den hohen Räumen sehr angetan, der Raumzuschnitt passt, auch die großen Fenster lobt er, wenngleich ihm – dem Pflanzenfreund – Fensterbänke fehlen. Ob die gelegentlich hohe Luftfeuchtigkeit am vielen Grün liegt? An den Sichtbeton der Wände müsse er sich wohl noch gewöhnen. Das Preis-/Leistungsverhältnis der Mietwohnung nennt er: super.

Ein markantes Merkmal des Holzbaus ist dreilagiges Brettsperrholz mit 30 cm Wandstärke, dessen Kernlage Luftkammern enthält.

Die Versuchshäuser zeigen, was man kaum mehr zu glauben wagte: Es gibt ein Bauen jenseits der Expertokratie der Bauwirtschaft. Wenn einfach bauen dazu noch die Verregelung reduzieren würde, dann käme sie zurück: die Freude am Bauen.

Merkwürdig: Man meint das den Versuchshäusern schon heute anzusehen. Lässig wirken die Räume, selbstverständlich in ihrer Gebräuchlichkeit, ohne Überbietung angespannter Perfektion – großzügig bei aller Bescheidenheit.

Ein Gespräch mit Florian Nagler am 2. Dezember 2020 in München

Florian, Dein Aufruf „einfach bauen“ erregt große Aufmerksamkeit. Was hast Du da angerichtet?

Florian Nagler: „Seit meinen frühesten Projekten bewegt mich klimaschonendes Bauen. Daran hat sich nichts geändert, auch als die Projekte größer, die Aufgaben vielfältiger, der Radius weiter wurde. Ein Meilenstein war das Schmuttertal-Gymnasium, ab 2015 mit H. Kaufmann geplant; ein großer Schulbau, Energie+ Standard, reiner Holzbau, offene Lernlandschaft, umfangreiches Monitoring. Dieser zukunftsweisende, helle Bau wirft einen Schatten: Nahezu der ganze Keller ist mit Klimatechnik gefüllt; der Arbeitsplatz des „Hausmeisters“ erinnert an das NASA-Kontrollzentrum.

Was ich befürwortet, begleitet, vorangetrieben habe, ist da auf die Spitze getrieben worden.

Jedes Problem wird mit technischer Innovation beantwortet, was neue Probleme mit sich bringt, was mit neuer technischer Innovation beantwortet wird; schließlich ist eine Komplexität erreicht, kaum mehr handzuhaben. Mein Schluss: Die Richtung stimmt nicht mehr. Wir müssen uns auf das besinnen, was Architektur, was Bauen kann.

Wir wollen’s immer richtig machen – ressourcenschonend, regenerativ, Holzbau, Energie+. Die Technik dafür steht zu Verfügung, alles scheint möglich. Gibt’s eigentlich Grenzen? Ich hab‘ sie gesehen. Wir müssen die Mittel, die wir einsetzen, neu in den Blick nehmen. Abrüsten. Weniger technische Apparate in den Bau, mehr (technische) Intelligenz in Planung, Simulation, Forschung – und Inspiration, wie sie von Eberles 2226 ausgeht.“

Damit hat er einen Paradigmenwechsel vollzogen, indem er die Aufrüstung durch Haustechnik radikal zurücknahm und auf die Intelligenz herkömmlicher Baukonstruktion setzte. Doch ist das verstanden worden? Wer zählt die kommenden Verordnungen, Vorschriften, Richtlinien zum new green deal? Ungebrochen wird technische Innovation angepriesen zur Effizienzsteigerung, ob bei Klimaschutz, Sicherheit, Energieeinsparung, häuslicher Atmosphäre, Hauswirtschaft – das intelligente Haus als totale Mobilmachung der Technik.

Florian Nagler:Ich bin mir aber sicher: Das Haus ist kein Smartphone. Es steht anders da in Raum und Zeit.

Ein schönes Beispiel aus unserem Büro: Wir haben hier eine CNC-Fräse zum Modellbau, daneben steht ein Rechner; der geht nicht mehr, weil es kein Software-update gibt, weil die Firma pleite ist. Wir zeichnen auf modernen Rechnern, die kennen kein Disketten-Laufwerk mehr, es braucht Kaskaden von Umwandlungen; die Fräse funktioniert perfekt, aber wir kommen nicht mehr ran und werden sie demnächst wegschmeißen.

Das kann nicht die Zukunft von Hausbau sein – mit der nächsten Innovationswelle Abbrechen und Entsorgen, weil wir neue Technik haben und die alte nicht mehr bewältigen.“

Totale Kontrolle und Verfügung über alles kehrt sich gegen uns; das System von Innovation und Beschleunigung frisst seine Kinder.

Florian Nagler: „Wir müssen abrüsten. Unser Forschungsprojekt fordert: Dauer. Ein Haus muss 100 Jahre nutzbar sein. Daraus folgt: Technik so einfach wie nötig, Steuerung nur, wo nötig, abrüsten.

In dem Projekt habe ich ein neues Wort gelernt: robust. Vereinfacht gesagt heißt das: Anstatt mit höchstem Aufwand und geringer Breitenwirkung ein Maximum anzustreben, ist bei leistbarem Aufwand und großer Breitenwirkung ein Optimum anzustreben.

Also: Nicht Verweigerung von Technik, sondern anders mit ihr umgehen. Angemessen – übersichtlich, verständlich, handhabbar, reparierbar. So wenig Apparate, Vernetzung, Automatismus wie möglich.“

Das hat Konsequenzen fürs Bauen.

Florian Nagler: „Was ärgere ich mich, wenn ich aus dem Fenster blicke und der Sonnenschutz fährt mir ins Bild und wenn ich eingreife, störe ich das System. Wenn ich das nicht will, bleibt mir: am System manipulieren oder auf diese Installation verzichten. Dann muss ich anders mit der Sonne umgehen, die Lage und Größe des Fensters überlegen, seine Position im Wandaufbau. Ich werde anders entwerfen. Und mich davor hüten, „kompliziert“ zu entwerfen, und dann glauben, einfach bauen zu können.“

Was dieses „einfach“ für ein Wohnhaus bedeutet, war die Frage eures Forschungsprojektes. Und darüber hinaus wolltet ihr wissen, was das für die drei verbreitetsten Bauarten bedeutet.

Florian Nagler: „Da ist die Außenwand – heute eine hochkomplexe „Maschine“: zahlreiche Schichten, jede ein Spezialist, genauso viel Schnittstellen, mithin Konfliktpotential; potenzierter Entsorgungsaufwand. Was wir angestrebt haben: Komplexitätsreduktion, nach Möglichkeit sortenreiner Aufbau. Untersucht wurden: Beton, Ziegel, Holz. Natürlich sind das heute hochentwickelte Baustoffe: Blähbeton, Dämmziegel, Brettsperrholz-Tafel mit Lufteinschlüssen. Auf diese Weise massiv bauen heißt, sparsam mit Öffnungen umzugehen. Man baut „römisch“, opus caementicium, was wandbetonte Volumen ergibt. Einfach heißt dann auch, Wandöffnungen niedrigkomplex zu überbrücken – ohne Stürze. Beim Beton ergibt eine material- und werkgerechte Ausführung des oberen Abschlusses einen Rundbogen, beim Ziegel einen Segmentbogen, beim Holz den waagrechten „Balken“.“

Die genannten Baustoffe sind „Mittler“; ihre statischen, aber auch bauphysikalischen Werte liegen im Mittelbereich.

Florian Nagler: „Gerade beim Klima ist das wichtig. Dämmung und Speicherung müssen in ein ausgeglichenes Verhältnis gesetzt werden – das ist zu betonen bei der noch immer herrschenden Präferenz für Dämmung. Die Häuser erfüllen alle Anforderungen der EnEV, doch Passivhaus oder Energie+ war nie angestrebt. Dafür ist die Nutzung unproblematisch: Temperatur, Klimapuffer, Fensteröffnen funktionieren uneingeschränkt.“

Man könnte sagen: vom Extremen, Überspannten, Individualistischen hin zum Mittleren, Entspannten, Unspektakulären. Das lässt sich wohl auch für das Bild der Häuser sagen, so artig und uniform wie sie dastehen. Ein Kritiker meinte: etwas kasernenhaft.

Florian Nagler: „Ob’s daran liegt, wie sie aufgereiht sind? Das ist dem Experiment geschuldet. Aber ich räume ein: Das ist nicht alles. Wir haben von Abrüstung gesprochen, die ich für unerlässlich halte. Wieso sollte das Formale hintanstehen? Ich sehe ein enormes Potential, einen gestalterischen Gewinn.“

Ist damit etwas stilistisch Neues gemeint, etwa im Sinn einer Neuen Einfachheit?

Florian Nagler: „Nein, es geht um ein Bauen als Ganzes, im Bauen begründet und nicht überfrachtet mit politischen, kulturellen, ästhetischen Ansprüchen. Das Potential, das ich sehe, steckt in erheblichem Maß im Bauen selbst, wie wir es kennen und verändern und erweitern. So lernen wir, was manchen Fehler einschließt. Das vergegenwärtigt uns das elementare Vokabular, das die Architektur seit je bereithält.

Auch in diesem Sinn ist rurale Architektur für mich immer Inspiration gewesen. Das kenn‘ ich. Als Zimmerer zur Architektur gekommen, war sicher hilfreich, Zeitgeistiges auf Distanz zu halten. Aber auch ich habe Zeit gebraucht, mich von falschen Abstraktionen zu befreien. Wer weiß, wieso die Bauernhöfe des Oberlandes wurden, wie sie sind; wer sie mag, der tut sich mit überspitzen Details und formaler Finesse schwer. Jasper Morrison hat das wunderbare Wort supernormal erfunden …

Nach all den Jahren Praxis in Planung und Lehre habe ich mit dem Projekt „einfach bauen“ das Gefühl: Ich habe erstmals wieder Boden unter den Füßen; da kann ich weitergehen; da ist eine verständliche Sprache der Gestaltung möglich.“

Sprache verträgt sich schlecht mit Spitzfindigkeiten, sie lebt mit Zweideutigkeiten – auch da geht es robust zu. Einmal mehr: Das zeigen die Versuchsbauten auch im Detail – Perfektion, Materialkult, Minimalismus sucht man vergeblich.

Florian Nagler: „Die Konzentration bei Material und Fügung stellt gewiss eine Qualität dar; wird daraus ein Minimalismus mit riesigem Aufwand, stellen sich mir alle Haare auf. Ich will verstehen, wie etwas zusammen geht, wie es strukturiert ist. Die perfekte Oberfläche ist nicht mein Thema. Beim Ziegelhaus etwa wollten wir bei der händischen Herstellung der Fensterlaibung auf Putzschienen verzichten; mit einem Anschlagbrett ist das kein Problem. Daraus haben wir für die Wandflächen Führungsbänder abgeleitet, farblich geringfügig abgesetzt, die nun die Fassade als Ganzes gliedern – und im Detail so rau wie der Stoff selbst.“

Da zeigt sich deine Herkunft aus dem Handwerk. Was sein Werk anbelangt, hat der Handwerker ja ein hohes Ethos. Er schafft ein Einzelstück mit Spuren des Fertigens. Das ist ein grundlegender Unterschied zur Produktqualität des designten Industrieprodukts. Dieser Apple-Bildschirm ist in seiner matten Makellosigkeit und rätselhaften Fügung geradezu ein Mirakel. Ist das nicht die Sprache unserer Welt? Wie anders die Sprache deiner Versuchshäuser, gerade auch im Finish!

Florian Nagler: „Definitiv! Mir ist wichtig, es nicht zu weit zu treiben, lässig zu bleiben, man kann auch sagen, gelassen, den Stress der Perfektion zurückzuhalten. Robust heißt: mit Nebeneffekten rechnen, mit dem Anderen, und das sind auch die Bewohner. Die wollen nicht belehrt werden. Das Haus, das ich mir wünsche, lebt durch den Gebrauch, darf dadurch keinen Schaden nehmen und soll Wandel, der das mit sich bringt, ertragen.“

Florian Aicher

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