Markus Söder steuert nach

Kulanzwoche bei FFP2-Maskenpflicht

Ein Mann hält eine FFP2-Maske in den Händen
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Am Montag, 18. Januar, kommt die FFP2-Maskenpflicht. Einige Änderungen hat Ministerpräsident Markus Söder gestern in einer Pressekonferenz bekanntgegeben.

In einer Pressekonferenz teilte Ministerpräsident Markus Söder am gestrigen Mittwoch, 13. Januar, einige Änderungen der FFP2-Maskenpflicht mit, die am 18. Januar im Handel und ÖPNV in Kraft tritt.

Die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske gilt ab dem kommenden Montag nicht für Mitarbeiter im Handel, sondern nur für die Kunden. Dies haben Ministerpräsident Söder und Gesundheitsminister Holetschek am Mittwoch, 13. Januar, bekanntgegeben. Der Handelsverband Bayern hatte gegen die ursprüngliche Regelung (Kunden und Mitarbeiter) massiv interveniert.

Der Bayerische Ministerrat hatte am Dienstag, 12. Januar, die FFP2-Maskenpflicht im Handel für Kunden und Mitarbeiter sowie im öffentlichen Nahverkehr bekanntgegeben.

So müssen Kinder unter 15 Jahre beim Einkaufen keine FFP2-Masken tragen. Außerdem wird es laut Söder eine sogenannte „Kulanzwoche“ geben. Demnach gibt es bis zum 24. Januar keine Bußgelder für Kunden, die ab Montag beim Einkaufen keine FFP2-Maske tragen. Außerdem werden 2,5 Millionen Masken für Hilfsbedürftige zur Verfügung gestellt. Der Bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek erläuterte zudem, dass auch Schutzstandards erlaubt sein werden, die als gleichwertig zu FFP2 gelten, etwa Masken mit der Kennung KN95. Im Einzelhandel wird die FFP2-Maskenpflicht nach Worten Holetscheks lediglich für Kunden gelten, nicht aber für die Beschäftigten.

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