Oberallgäuer Gemeinden halten ‚Maskenpakete‘ ab kommenden Montag bereit

FFP-Masken für Bedürftige und pflegende Angehörige

In einer Turnhalle mit rotem Linoleumboden packen Indra Baier-Müller, Landrätin des Oberallgäus, Sanitäterinnen und Mitarbeiter des THW an einem langen Tisch Päckchen mit FFP-Masken in Kartons.
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Landrätin Indra Baier-Müller mit Helfern des THW Sonthofen und der Johanniter Unfallhilfe bei der Verteilung der FFP-2-Schutzmasken.

Oberallgäu - Das Landratsamt Oberallgäu verteilt insgesamt über 32.000 FFP2-Masken für pflegende Angehörige und bedürftige Bürgerinnen und Bürger. Die Masken können ab kommender Woche gegen Nachweis bei den kreisangehörigen Gemeinden abgeholt werden. Auch die staatlichen und kommunalen Schulen sowie die privaten Förderschulen im Landkreis erhalten weitere knapp 5000 Masken.

Die Corona-Pandemie stellt alle auch weiterhin vor große Herausforderungen. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die auch in Bayern bereits nachgewiesenen Virusmutationen.
Um den Infektionsschutz im öffentlichen Raum gerade dort zu verbessern, wo immer viele Menschen aufeinandertreffen, hat die Staatsregierung am 12. Januar beschlossen, dass im ÖPNV und im Einzelhandel das Tragen einer FFP2- oder vergleichbaren Maske verpflichtend werden soll. Da der Preis einer solchen Maske allerdings höher liegt als der sogenannter Community-Masken und diese auch nicht selbst hergestellt werden können, erhalten Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherungsleistungen (Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII, Hilfe zum Lebensunterhalt) sowie Obdachlose ein Paket von insgesamt fünf Masken aus den Beständen des Freistaats Bayern kostenlos zur Verfügung gestellt.

Um den Infektionsschutz gerade für ältere und pflegebedürftige Menschen weiter zu erhöhen, erhalten daneben pflegende Angehörige ebenfalls kostenlose FFP2-Masken. Jeweils drei Schutzmasken je Hauptpflegeperson stehen hier zur Verfügung.

Die Masken können ab Montag, 25. Januar, gegen entsprechende Nachweise (aktueller Leistungsbescheid, Schreiben der Pflegekasse mit Feststellung des Pflegegrades als Bezugsberechtigung für pflegende Angehörige) bei den Rathäusern und bei den von den Kommunen benannten Stellen zu den üblichen Öffnungszeiten abgeholt werden.

„Durch die Abholmöglichkeit vor Ort haben wir eine schnelle und unbürokratische Lösung für die Verteilung der über 37.000 Atemschutzmasken gefunden. Mein Dank gilt den kreisangehörigen Gemeinden, die uns bei der Verteilung an die Bürgerinnen und Bürger sowie die Schulen unterstützen“, so Landrätin Indra Baier-Müller.

Darüber hinaus verteilt das Landratsamt im Auftrag der Staatsregierung 5000 Masken an die staatlichen und kommunalen Schulen sowie die privaten Förderschulen im Landkreis.

Unter Mitwirkung von ehrenamtlichen Helfern des THW Sonthofen und der Johanniter Unfallhilfe werden die entsprechenden Pakete für die kreisangehörigen Gemeinden derzeit zusammengestellt. Damit stehen sie pünktlich am Montag in den kreisangehörigen Gemeinden zur Verfügung.

Die Stadt Kempten hat bekannt gegeben, dass die vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege angekündigten rund 5000 FFP-2-Schutzmasken für pflegende Angehörige eingetroffen sind.
Pflegebedürftige, die ihren Wohnsitz in Kempten haben und einen gültigen Bescheid der Pflegekasse über den Pflegegrad vorlegen, bekommen im Altstadthaus, Schützenstraße 2, an folgenden Tagen jeweils drei Masken:
Montag, 25. Januar, und Dienstag 26. Januar, jeweils von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr.
Der Zutritt zum Altstadthaus ist nur mit FFP-2-Maske möglich, diese ist mitzubringen.

kb

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