Landtagswahl 2013

Kreuzer und Deniffel treten an

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Stephan Prause (v.l.), der Kreisvorsitzende im Oberallgäu, Joachim Konrad, der Leiter der Bayerischen Staastkanzlei, Thomas Kreuzer, Bezirksrätin Renate Deniffel und Eric Beißwenger sind mit dem Abend zufrieden.

Oy-Mittelberg – Der vollen Unterstützung der CSU-Kreisverbände Kempten und Ober- allgäu können sich der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Thomas Kreuzer, und Bezirksrätin Renate Deniffel sicher sein. Mit klarer Mehrheit haben ihre Parteikollegen sie vergangene Woche bei der Delegiertenversammlung des Stimmkreises Kempten-Oberallgäu als Direkt- kandidaten für die Landtagswahl beziehungsweise Bezirkstagswahl im kommenden Jahr bestimmt. Außerdem empfahlen die Versammelten im Kurhaus in Oy-Mittelberg mit klarer Mehrheit Eric Beißwenger und Stephan Prause als Listenbewerber für die Landtagswahl und für die Bezirkstagswahl.

Mit 96,2 Prozent der Stimmen wählten die Christsozialen Thomas Kreuzer zum Direktkandidaten, er war der einzige Bewerber. In seinem Rechenschaftsbericht hatte er zuvor dargelegt, was die CSU in den vergangenen fünf Jahren im Allgäu erreicht habe und was er die nächsten Jahre angreifen wolle. So will er sich dafür einsetzen, dass der vierspurige Ausbau der B12 in die Dringlichkeitsstufe eins des Bundesverkehrswegeplans kommt. Außerdem müsse die Energiewende vorangetrieben werden. „Man muss sicherstellen, dass den Menschen weiterhin sicherer und bezahlbarer Strom zur Verfügung steht“, so Kreuzer. Auch beim schnellen Internet müsse man weiterkommen. In vielen Gemeinden wird es im Ortskern zur Zeit ausgebaut, vergessen dürfe man aber nicht die Weiler. Sonst werden die „von der Entwicklung abgehängt“. Da die CSU in den vergangenen Jahren auf allen Ebenen ein „gutes Team“ gewesen sei, habe sie so viel im Allgäu erreicht. Neben der niedrigen Arbeitslosigkeit beanspruchte er unter anderem den Ausbau der Hochschule Kempten und die Fertigstellung der A7 bei Füssen als Erfolge der Christsozialen. Er sei zuversichtlich, dass die CSU die Wahl in Bayern gewinnen könne. Er selbst werde sich im „vollen Umfang einsetzen“ und weiterhin regelmäßig vor Ort sein, um sich die Probleme der Bürger anzuhören.

Jugend politisch bilden

Für eine „christlich-soziale und wertorientierte Politik“ will sich Bezirksrätin Renate Deniffel einsetzen, wie sie in ihrer Rede klar machte. Ihr sei ein „würdevolles und selbstbestimmtes Leben“ psychisch kranker und behinderter Menschen wichtig, die in die Gesellschaft integriert werden sollen. Auch forderte sie, dass die Denkmalpflege und die Traditionspflege finanziell unterstützt werden. Ihr liege zudem die politische Bildung der Jugend am Herzen. Mit 97,4 Prozent der Stimmen wählten die Anwesenden Deniffel zur Direktkandidatin für die Bezirkstagswahl im Stimmkreis Kempten-Oberallgäu.

Die Partei müsse Geschlossenheit zeigen und mehr im öffentlichen Leben präsent sein, forderte der Kreisvorsitzende im Oberallgäu, Joachim Konrad. Das Ziel sei im kommenden Wahlmarathon die Sitze im Kreistag zu verteidigen, den Landratsposten zu sichern, alle CSU-Bürgermeister zu bestätigen und die Nicht-CSU-Bürgermeisterämter zurückzugewinnen. Katharina Knoll

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