Plasmaspende für COVID-Behandlung

Vollblutspender und genesene COVID-19-Patienten gesucht

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Bayerisches Rotes Kreuz sucht Blutspender!

Kempten – Zum Ausklang der Sommerferien haben die Menschen in Bayern mehrere Möglichkeiten, sich im Bereich der Blutspende solidarisch zu engagieren und einen aktiven Beitrag für akut sowie chronisch kranke Patientinnen und Patienten in den Krankenhäusern zu leisten.

Die Reservebestände überlebenswichtiger Blutkonserven befinden sich noch immer kontinuierlich am unteren Rand. Ein vermehrtes Spendenaufkommen in den kommenden Tagen und Wochen würde die Situation merklich entspannen. Bei nach wie vor hohem Bedarf der Kliniken kann die Versorgung aktuell jedoch weiterhin gewährleistet werden.

Spendewillige, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Coronavirus-Risikogebiet aufgehalten haben, werden zur Blutspende zugelassen, wenn sie einen negativen Abstrichtest auf SARS-CoV-2 besitzen, der nicht früher als 48 Stunden vor der Einreise nach Deutschland durchgeführt wurde.

Ein Therapieansatz für schwer an COVID-19 erkrankten Personen ist die Gabe von Plasma von genesenen Spenderinnen und Spendern. Wer an COVID-19 erkrankt war und seit 4 Wochen geheilt ist, trägt Antikörper gegen das Virus in sich. Diese können mittels einer Blutplasmaspende entnommen werden. Beim Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes gibt es an den Instituts-Standorten Nürnberg und München sowie im Plasmazentrum Würzburg die Möglichkeit, mit einer sogenannten Rekonvaleszentenplasmaspende einen wichtigen Beitrag zur Behandlung von COVID-19-Patienten zu leisten.

Alle Termine zur Vollblutspende, aktuelle Informationen sowie eventuelle Änderungen sind unter 0800/11 94 911 zwischen 8 Uhr und 17 Uhr oder unter www. blutspendedienst.com aktuell abrufbar. Es wird empfohlen, kurz vor dem Blutspendetermin nochmals zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.

Blut spenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. Geburtstag bis einen Tag vor dem 73. Geburtstag. Erstspender können bis zum Alter von 64 Jahren Blut spenden. Bei Mehrfachspendern über 68 Jahren und bei Erstspendern über 60 Jahren erfolgt die Zulassung nach individueller ärztlicher Beurteilung. Zur Blutspende mitzubringen ist ein amtlicher Lichtbildausweis wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein (jeweils das Original) und der Blutspendeausweis. Bei Erstspendern genügt ein amtlicher Lichtbildausweis. Spendewillige mit grippalen oder Erkältungssymptomen und Menschen mit direktem Kontakt zu Coronavirus-(SARS-CoV-2)-Erkrankten werden nicht zur Spende zugelassen. Auf allen angebotenen Terminen besteht eine unumgängliche Maskenpflicht.

kb

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