Sonntägliches Treffen endet blutig

Messerstecherei an der Tankstelle

Arm und Hand eines am Boden auf Pflastersteinen liegenden Menschen, ein blutiges Messer.
+
Das Treffen zweier Familie am Sonntagnachmittag mündete in brutale Gewalt.

Kempten - Am frühen Sonntagnachmittag, 21. Februar, kam es auf dem Gelände einer Tankstelle nahe des Berliner Platzes zur einer tätlichen Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten.

Angehörige zweier Familien hatten sich dort offenbar zu einer Aussprache verabredet. Während des Gesprächs zog einer der Beteiligten, ein 55-jähriger Mann, unvermittelt ein Messer und stach auf zwei seiner Gesprächspartner ein. Die beiden Begleiter des Messerangreifers schlugen ihrerseits ebenfalls auf die beiden Verletzten ein. Diesen gelang die Flucht und sie brachten sich so in Sicherheit. Der Messerstecher ließ sich kurze Zeit später in seiner Wohnung widerstandslos festnehmen, im Laufe des späten Nachmittags gelang es den Einsatzkräften zudem einen seiner Begleiter dingfest zu machen. Die beiden Opfer erlitten durch Messerstiche und -schnitte sowie durch Schläge zum Teil schwere Verletzungen. Lebensgefahr besteht allerdings nicht. Der 55-Jährige wurde am Montagnachmittag, 22. Februar, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten dem Haftrichter beim Amtsgericht Kempten vorgeführt; dieser erließ antragsgemäß wegen eines versuchten Tötungsdeliktes einen Haftbefehl. Nach dem dritten Angreifer fahndet die Polizei derzeit noch.

kb

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