Schulausflug in eine grüne Zukunft

Mit »Klimachecker« bietet das Klimaschutzmanagement nun auch Umweltbildung für Jugendliche 

Eine Fotocollage, die den Erdball zeigt, darüber und darunter zwei Hände, die ihn umfassen, ohne ihn zu berühren
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Ab dem kommenden Schuljahr können Kemptener Schülerinnen und Schüler bei Exkursionen einiges über einen umweltfreundlichen Lebensstil lernen.
  • VonAntonia Knapp
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Kempten – Nach den Sommerferien startet das städtische Klimaschutzmanagement neben dem Pilotprojekt „Klima-Kindergarten“ auch ein neues Bildungsangebot für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9: Das Projekt „Klimachecker“ bietet in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Oberallgäu und verschiedenen Partnern Lernmodule an, die sich u.a. an den aktuellen Lehrplänen orientieren.

Auch auf Wunsch der Lehrkräfte, die bei den Vorbereitungen mitgewirkt haben, wird es für die Schulen eine Broschüre geben, in der alle Module vorgestellt werden. Außerdem wird das Bayerische Bildungsportal „Schule fürs Leben“ über das Projekt informieren.
Ab dem kommenden Schuljahr 2021/2022 können Lehrerinnen und Lehrer die Lernmodule buchen und mit ihren Klassen etwa das Allgäuer Überlandwerk (AÜW) oder den Zweckverband für Abfallwirtschaft (ZAK) besuchen, um mehr über den nachhaltigen Umgang mit Strom oder Lebensmitteln zu lernen. Ein weiterer Projektpartner, das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), lädt die Schülerinnen und Schüler zum „Klimafrühstück“ auf einen Bauernhof nach Durach ein.

Da fast alle Partnerbetriebe die Kosten für ihre Veranstaltungen – die ja auch der Öffentlichkeitsarbeit dienen – selbst tragen, ist das Projekt für die Stadt relativ kostengünstig: Neben den Druckkosten für die Broschüre und dem neuen Logo schlagen lediglich die Lernmodule des Naturerlebniszentrums Allgäu (NEZ) mit jeweils 200 Euro zu Buche.

Klimaschutzmanager Thomas Weiß will den künftigen „Klimacheckern“ auch „überzeugende Argumente und Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden, an die Hand geben“. Er setzt darauf, dass die Jugendlichen mit ihrem neu erworbenen Wissen auch ihre Familien für das Thema Klimaschutz sensibilisieren, zur „Bewusstseinsbildung“ und einer „Veränderung des Lebensstils“ beitragen.
Weiß und seine Mitstreiter wollen „jeden Schüler während seiner Schullaufbahn mindestens einmal mit dem Thema erreichen“. Mit dem „Klima-Kindergarten“, dem bereits seit einigen Jahren „erfolgreich durchgeführten“ Projekt „Energiechecker“ für Grundschüler und den „Klimacheckern“ könne das nun gelingen.

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