Altes weicht für Neues

Kahlschlag für den Neubau von zwei Wohnhäusern

Eine Brache in einem Wohngebiet in Kempten an der Ellharter Straße hinter einem Maschendrahtzaun mit einem halb abgerissenen Gebäude, einem Bagger Baumstümpfen, abgesägten Ästen und Bauschutt am Boden.
+
Es war einmal eine markante Villa mit Park.

Kempten – Der Stadtrat hat mit einer Gegenstimme von Michael Hofer (UB/ödp) dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan für das Grundstück Ellharter Straße 29 zugestimmt. Damit gab er grünes Licht für den Abriss der dortigen Villa und den Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern einschließlich einer Tiefgarage mit 27 Stellplätzen.

Als Konsequenz aus diesem Beschluss wurden bis auf einen Baum an der südwestlichen Ecke des Grundstückes sämtliche Bäume – auch diejenigen welche sich an der Grenze des Grundstückes befanden – abgeholzt, obwohl etliche als erhaltenswert eingestuft waren. Alle Bäume waren mindestens 20 und bis zu 70 Jahre alt und zwischen fünf und 25 Metern hoch. Der Investor muss allerdings gemäß Bebauungsplan je gefälltem Baum mindestens einen standortheimischen Baum aus der festgesetzten Pflanzliste pflanzen und dauerhaft erhalten. Für Gehölzpflanzungen sind daher standortgerechte, vorwiegend heimische Arten in Anlehnung an die potenzielle natürliche Vegetation zu verwenden. Nicht heimische Arten sind bis zu einem Anteil von höchstens 20 Prozent der zu pflanzenden Gehölze zulässig. 

Helmut Hitscherich

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Ein Blick in den Arbeitsalltag der Lungenfachärzte Dr. med. Reinhard Hettich und Dr. med. Bettina Miksch von Heigl, Hettich MVZ Kempten-Allgäu
Ein Blick in den Arbeitsalltag der Lungenfachärzte Dr. med. Reinhard Hettich und Dr. med. Bettina Miksch von Heigl, Hettich MVZ Kempten-Allgäu
Corona-Ticker Kempten: Inzidenzwerte schwanken leicht
Corona-Ticker Kempten: Inzidenzwerte schwanken leicht
Online-Aschermittwoch: Neues Format mit »vogelwilder Schalte«
Online-Aschermittwoch: Neues Format mit »vogelwilder Schalte«
Auch für Künstler ist die Pandemie eine Überlebensfrage
Auch für Künstler ist die Pandemie eine Überlebensfrage

Kommentare