Hilfe für Kinder und Familien in Kenia

Der Utange-Verein aus Betzigau absolviert erfolgreich seine erste Lebensmittelverteilung

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In Kenia sind die Menschen in Corona-Zeiten besonders froh über die direkte Hilfe des Utange-Vereins in Form von Lebensmittelpaketen.

Betzigau – Im Juni führte der „Utange – Hilfe für Kinder in Kenia e.V.“ mit großem Erfolg seine erste Lebensmittelverteilung in Utange/Kenia durch. Die Menschen waren unglaublich dankbar und glücklich, dass der Verein auch in dieser schweren Corona-Zeit an sie gedacht hatte.

In den letzten Wochen hat der Verein erfreulicherweise weitere Spenden erhalten. Mithilfe dieses Geldes konnte jetzt im August eine zweite Aktion „Lebensmittel für Utange/Kenia“ durchgeführt werden. Aufgrund der Corona-Pandemie sowie der Heuschreckenplage im Norden des Landes ist die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln ein großes Problem geworden. Die Lebensmittel sind knapp und teilweise teurer als bei uns in Deutschland. So wurde die neue Spendenaktion mit großer Freude angenommen! Über 250 Familien erhielten Tüten voll mit Grundnahrungsmitteln, die sie dringend benötigen, um den Hunger zu stillen. Die Verteilung der Tüten wurde wieder unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt: mit dem erforderlichen Sicherheitsabstand und Maskenpflicht.

Die Corona-Situation in Kenia hat sich seit Juni nicht grundlegend geändert. Seit dem 1. August kann man zwar wieder nach Kenia einreisen, aber nur mit einem aktuellen negativen PCR-Test für Covid-19. Darüber hinaus gilt eine 14-tägige Quarantänezeit, je nachdem, aus welchem Land man einreist. Außerdem gibt es die Sperrstunden zwischen 21 und 4 Uhr sowie eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit. Einige Hotels an der Küste bieten Infektionsduschen für Touristen, die von Aufenthalten außerhalb des Hotels zurückkehren.

Die Schulen sind weiterhin geschlossen, jedoch wird versucht, einen Unterricht auf Distanz zu ermöglichen. Seit wenigen Wochen werden zum Beispiel in der Utange Baptist Schule die Aufgaben auf Papier ausgedruckt und am Schultor einzeln an die Schüler der jeweiligen Klassen ausgegeben. Diese Form des Unterrichts kann natürlich einen täglichen direkten Unterricht nicht ersetzen und nimmt viel mehr Zeit in Anspruch. Auch die weiterführenden Schulen versuchen – jede für sich – den Unterrichtsstoff irgendwie an die Schüler zu bringen. Die Schulbehörde in Kenia prüft derzeit die Möglichkeit, das gesamte Schuljahr ab 2021 noch einmal zu wiederholen, wobei niemand weiß, wie lange das Corona-Virus die Gesellschaft noch im Griff haben wird.

Da der Utange-Verein seine Patenkinder und ihre Familien in Utange weiterhin in dieser schwierigen Corona-Zeit unterstützen möchte, freut er sich über Spenden an die Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG., IBAN: DE77 733 699 200 101 927205, BIC: GENODEF1SFO.

Am 26. September veranstaltet der Verein Gipfelstürmer in Immenstadt einen Berglauf (Sportwettkampf) zugunsten „UTANGE – Hilfe für Kinder in Kenia e.V.“. Einer der Gipfelstürmer ist schon seit vielen Jahren Patenpapa bei uns und wir bedanken uns schon im Voraus für „die gute Tat“. Informationen über diesen Berglauf finden Sie unter www.gipfelstuermer-immenstadt.de.

kb

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