Tägliche Pflege

Küken in der "Arche Noah"

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Die Kinder der Mäusegruppe bereiten den Küken ihr Fressen: geraspelte Gelbe Rübe und Apfel mit Haferflocken und gekochtem Ei.

Kempten – Es wuselt gewaltig im Kindergarten „Arche Noah” im Stiftallmey: 15 Küken haben dort in der vergangenen Woche das Licht der Welt erblickt. Nach 21 langen Tagen im Brutautomaten ist die Wartezeit jetzt vorbei und die Freude und das Staunen bei Klein und Groß riesig.

Möglich wurde dies im Rahmen des Frühlingsmottos „Neues Leben entsteht“. Erzieherinnen und Kinder haben sich in den vergangenen Wochen zu wahren Experten gemausert und sich mit Büchern und Besuchen eines nahegelegenen Hühnerstalls umfassend informiert. Eine Tierärztin stand ihnen außerdem mit Rat und Tat zur Seite.

Mit Spannung wurde der Moment erwartet, als sich die ersten Risse in den Eierschalen auftaten und kleine Schnäbel sichtbar wurden. Seitdem wurden die Stühle vor dem Brutautomaten nicht mehr kalt und Kinder wie Erwachsene haben sich beim Beobachten und Mitfiebern abgewechselt. Mittlerweile sind die 15 „Bieberle“ in ein größeres Gehege mit Wärmelampe umgezogen.

Liebevolle Pflege

Täglich werden sie jetzt von den Kindergartenkindern der „Arche Noah” mit klein geschnittenen Brennnesseln, zerhackten, gekochten Eiern und Haferflocken gefüttert.

Wäre das Grundstück des Kindergartens größer, dann könnten die Tiere bleiben. Ein Antrag auf die Nutzung des Nachbargrundstücks läuft seit geraumer Zeit, um den 75 Kindern mehr Raum zum Spielen bieten zu können.

Für „Piepsie, Calimera“, „Franzi“ und Co. wird die erhoffte Zusage allerdings zu spät kommen. Sie werden schon nach einigen Wochen in das zuvor besuchte Freigehege umziehen und an den sogenannten Naturtagen Ziel der Kindergartenausflüge sein.

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