Bäuerin, Ziege, rufender Hirte und Peterle neu geschnitzt

Zuwachs für die Kemptener "Krippe am Rathaus" - Dank an die Sponsoren

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Dank der tatkräftigen Unterstützung der Sponsoren sind in der „Krippe am Rathaus“ nun eine Ziege, Hirte Peterle und eine Bäuerin zu sehen. Dafür gab es nun Urkunden und leckeren Wein. aus Kemptens Partnerstadt Bad Dürkheim.

Kempten – Seinen großen Dank sprach kürzlich Oberbürgermeister Thomas Kiechle den Sponsoren der neuen Kemptener Krippenfiguren aus. 

Schon für den Weihnachtsmarkt 2018 hatte der Künstler Robert Liebenstein Maria, Josef und Jesuskind in Lebensgröße aus Holz geformt. Heuer kommen nun mit Kind, Bäuerin, Ziege und rufendem Hirten vier weitere Figuren dazu.

Möglich war dies durch den Einsatz von Stadtrat Peter Wagenbrenner, der die Sponsoren aufgetan hat. Bildhauer Robert Liebenstein setzt ihm ein Zeichen besonderer Art: Die Figur Hirtenbub taufte er Peterle. 

Während die Sozialbau Kempten Wohnungs- und Städtebau für den rufenden Hirten Pate steht, hat das Allgäuer Überlandwerk die Bäuerin möglich gemacht. Das Kind finanzierte die ZAK Engergie GmbH und die Ziege teilen sich Johanna Weigel und Helmut Ehrenreich. 

Auch für eine weitere Vergrößerung der biblischen Darstellung im Jahr 2020 ist schon gesorgt. Dann kommen getreu dem Evangelium zwei Schafe (Dieser Bau und Keslar), ein Ochs (Walter Bodenmüller) und ein Eselskopf (Elektro Miller) dazu. 

Dafür gab es vom Oberbürgermeister nun eine Urkunde als „handfesten Dank“ und zwei Flaschen Wein aus der Partnerstadt Bad Dürkheim. „Wenn man sich die Figuren nun auch genauer anschaut, sieht man: Es sind wirklich wahre Meisterwerke geworden“, richtete Kiechle auch seinen Dank auch an Robert Liebenstein. 

Die Figuren ergänzten den Weihnachtsmarkt am historischen Rathaus auf besondere Weise. Davon können sich die Marktbesucher diese Jahr persönlich vom 29. November bis 22. Dezember selbst überzeugen. Geöffnet hat der Weihnachtsmarkt täglich von 12 bis 20 Uhr, an Frei- und Samstagen bis 21 Uhr.

So entsteht eine Krippenfigur

Robert Liebenstein wählt zunächst etwa 20 Jahre lang gelagertes Zibenholz aus. Danach sind das Sägen und Verleimen dran. Den so entstandenen Holzklotz bearbeitet der Bildhauer zunächst mit der Motorsäge, um die groben Konturen herauszuarbeiten. Und dann beginnt die Feinarbeit, das Schnitzen. Pro Figur wendet Liebenstein rund drei Wochen auf.

suk/kb

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