Ein Mann im Mittelpunkt

Von Frauen für Frauen

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OB-Kandidat Martin Bernhard stellt vor, was Frauen sich wünschen. Die beiden ehemaligen Stadträtinnen Ingrid Jähnig (links) und Maria Lancier scheinen begeistert.

Kempten – Das traditionelle „Dreiköniginnentreffen“ der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) war heuer im politischen Teil geprägt von den anstehenden Kommunalwahlen. In Sketchen zogen sie die Mängel der Stadtentwicklung durch den Kakao.

Angefangen bei der Blamage von falschen Namensgebungen für Straßenschilder reichten die Kabarettscherze über die fehlende Wegweisung zu den Museen bis hin zum Wunsch nach einer direkten Radverbindung ohne Treppe zwischen Thingers und dem Cambomare. Das Fazit der Vortragenden, die beiden ehemaligen Stadträtinnen Maria Lancier und Ingrid Jähnig: Martin Bernhard, OB-Kandidat der SPD, sei „ein Sechser im Lotto für die Stadt“.

Bernhard selbst musste anschließend aufzählen, was Frauen wünschen. Er kritisierte die kurze Gültigkeitsdauer vieler Gesetze zur Gleichberechtigung und den Unterschied zur Lebenswirklichkeit vieler Frauen. Für ihn als OB sei es ein wichtiges Ziel, Gleichberechtigung in der Stadtverwaltung zu verwirklichen.

Bei der Vorstellung der Stadtratskandidatinnen beklagte beispielsweise Jutta Aumüller die schlechte Bezahlung von Frauenberufen. Stadträtin Ingrid Vornberger thematisierte dagegen den Verlust männlicher Vorbilder in der Erziehung. Barbara Uder-Frick und Romy Scheuer forderten mehr Einsatz für ein Kinderbüro und Ilknur Taghanli kündigte an, ein Beispiel gelebter Integration ein zu wollen.

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