Kentenich-Schule in Leubas?

Eine Informationsveranstaltung des CSU-Ortsverbandes Leubas zur möglichen Gründung der Josef-Kentenich-Schule in der Grundschule Leubas fand am Sonntag im Schützenheim statt. Den anwesenden Eltern stellten Christian und Renate Immler, Vorstand des Schulträgervereins, und Harald M. Knes, zukünftiger Lehrer und Schulleiter, das Konzept der Schule vor. Allgemein war herauszuhören, dass die Leubaser Bürger an ihrer Schule hängen und sich freuen würden, wenn hier wieder eine Schule entstehen könnte.

Nach der Begrüßung des Ortsverbandsvorsitzenden Thomas Kiechle stellte Knes die Schönstatt-Pädagogik und das Schulkonzept vor. Anschließend stellte das Ehepaar Immler die Pläne für den Anbau an das Schulgebäude vor, das Schritt für Schritt erweitert werden soll. Acht Klassen sollen dort Platz finden. Richtung Norden soll ein eineinhalbstöckiger Anbau (Hanglage), Richtung Süden und Osten ein zweistöckiger entstehen. Durch große Fenster soll ein helles Schulhaus und eine Verbindung zur Natur geschaffen werden. Auf dem Grundstück gegenüber der Schule, die Wiese neben dem Schützenheim, sollen den Immlers zufolge Parkplätze und eine Wendemöglichkeit geschaffen werden. Die Schüler werden vermutlich aus einem Umkreis von 15 Kilometern kommen. Der Stadtverkehr wird hier die nötigen Kapazitäten schaffen. Die Kosten für die Schulbeförderung werden von der Regierung erstattet. Den Bedenken einiger, die auf die schon jetzt angespannte Verkehrssituation hinwiesen und befürchteten, dass sich die durch die Schulgründung noch weiter verschärfen könnte, entgegnete Knes. Er gab zu Bedenken, dass ohne Schule dort eventuell Wohnnutzung entstehen könnte, was ein wesentlich höheres Verkehrsaufkommen mit sich bringen würde. Der Arzt Dr. Franz Heigl wollte von Bürgermeister Josef Mayr (CSU) wissen, nach welchen Kriterien die Stadt entscheiden werde und wie sie generell gegenüber der Schule eingestellt sei. „Zählt letztendlich das Geld oder zählen die Inhalte, denn so eine Schule ist ja etwas wertvolles für die Stadt Kempten“, fragte Heigl. Mayr schilderte, dass man sowohl die Aktive Schule als auch die Waldorfschule gefördert habe. Monetäre Gründe hätten dort nicht in erster Linie eine Rolle gespielt. Wie die elf Mitglieder des Liegenschaftsausschusses das Ganze beurteilen werden, sei der Diskussion vorbehalten. Das Grundstück sei jedoch als Schulgrundstück eingetragen, Wohnbebauung sei dort aber ebenfalls denkbar. Einzelne Fragen zu Schulgeld (steht noch nicht fest, eine Aufnahme wird aber nicht aus finanziellen Gründen scheitern, da es eine Sozial- und Geschwisterermäßigung geben soll) und Mittagsbetreuung (es wird keine gebundene Ganztagsschule gegründet) wurden beantwortet. Im Anschluss sprach der Besitzer einer leerstehenden Gewerbehalle den Schulträger hinsichtlich einer Vermietung der Halle an. Sie könnte zu einer Turnhalle umgebaut werden und auch von den Vereinen genutzt werden. Weitere Gespräche seien bereits vereinbart, teilte Renate Immler mit.

Auch interessant

Meistgelesen

Bezirksmusikfest in Probstried
Bezirksmusikfest in Probstried
Feiern verbindet
Feiern verbindet
Schüler zeigen Einsatz
Schüler zeigen Einsatz
"Summer Splash" mit Radio Fantasy im Allgäu Skyline Park
"Summer Splash" mit Radio Fantasy im Allgäu Skyline Park

Kommentare