Kiechle im Amt bestätigt

Der neue Vorstand der CSU-Lenzfried/Leubas um die stellvertretende Vorsitzende Bettina Fackler (v.l.), Schriftführer Walter Dolp, Beisitzerin Inge Uhlig (Beisitzer), Schatzmeister Stephan Seele, Beisitzer Josef Mayr, stellvertretender Vorsitzender Richard Hiepp, Beisitzer Hans Epp, Bezirksrätin Renate Deniffel und Vorsitzender Thomas Kiechle. Foto: privat

Bei den Neuwahlen zum Ortsvorstand der CSU Lenzfried/Leubas bestätigte die Versammlung Thomas Kiechle als Vorsitzenden ebenso einstimmig wie seinen Stellvertreter Richard Hiepp. Neu ist als zweite stellvertetende Vorsitzende Bettina Fackler, die ebenfalls einstimmig in dieses Amt gewählt wurde.

In seinem Bericht als Ortsvorsitzender ging Kiechle auf die großen baulichen Veränderungen in Lenzfried ein. Mit 50 neuen Wohneinheiten im Baugebiet südlich der Öschstraße und den geplanten Einfamilienhäusern im ehemaligen Klostergarten „bekomme Lenzfried eine deutliche Stärkung seiner Infrastruktur“, so der Vorsitzende. Der Neubau des Kindergartens mit Kindertagesstätte und die abgeschlossene Schulerweiterung seien für den Ortsteil wegweisende Baumaßnahmen gewesen. „Lenzfried verändert sich, darin steckt aber auch eine große Chance“, so Kiechle. Im kommunalpolitischen Bericht ging Bürgermeister Josef Mayr ausführlich auf den Bürgerentscheid am 10. April ein. Er sieht die Tiefgarage am Hildegardplatz als zwingend notwendig an, um diesem Quartier auch langfristig Entwicklungschancen geben zu können. Die Politik der Stadt Kempten zum kontinuierlichen Schuldenabbau kommentierte er mit den Worten: „Man sollte unseren Kindern Chancen und nicht Schulden hinterlassen“. Bezüglich der Verkehrsanbindung des Betzigauer Gerwerbegebiet ans überregionale Straßennetz sieht Mayr die Chancen so gut wie nie zuvor. Gast der Lenzfrieder CSU war Bezirksrätin Renate Deniffel aus Wildpoldsried, die in ihrem Referat die Aufgaben des Sozialparlaments vorstellte. Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe ist der Bezirk zuständig für behinderte und pflegebedürftige Menschen, aber auch für psychisch erkrankte und Suchtkranke. Deniffel begrüßte den Umzug des Bezirkskrankenhauses in das neue Klinikum an der Robert-Weixler-Straße. „Menschen mit psychischen uns seelischen Erkrankungen dürfen nicht stigmatisiert werden“, so die Bezirksrätin. Eine große Herausforderung sieht sie ebenfalls in der Inklusion. Es sei wichtig allen Menschen eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, fasste Deniffel zusammen.

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