"Tief empfundener Dank"

30 Jahre weiterentwickelt

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Mit einem gerahmten Druck des brandneuen, von Heidi Netzer entworfenen Plakates für den Jazzfrühling 2015 bedankt sich Klecks-Vorsitzender Dr. Gerhard Zipperlen (r) bei OB Thomas Kiechle (l) für den Empfang zum 30-jährigen Jubiläum.

Kempten – Mit Deutschland werde Oktoberfest und Neuschwanstein verbunden, „mit Kempten der Jazzfrühling“. Auf 30 Jahre blickt der rührige Verein heuer zurück.

Und „weil es hier keine Veranstaltung gibt, die auf eine so lange Tradition zurückblicken kann“, lud OB Thomas Kiechle, verbunden mit seinem „tief empfundenen“ Dank an alle Akteure, den Klecks-Vorstand mit dem Arbeitskreisteam zum Jubiläums-Empfang in die Schrannenhalle des Rathauses ein. Der Jazzfrühling, der sich immer weiterentwickelt habe und „die ganze Breite des Jazz aufgegriffen, Neues ausprobiert“ und den Leuten die Möglichkeit gegeben habe, sich ebenfalls weiterzuentwickeln, sei eine Veranstaltung mit Ruf und Namen geworden, hob Kiechle besonders die Arbeit des Gründungsmitglieds und Organisators Hansjürg Hensler hervor. Positiv vermerkte er den durch dessen Tod im Jahr 2012 bedingten, „gut gelungenen“ Wechsel und die Neustrukturierung.

Ein kurzer Rückblick auf die Anfänge des Vereins offenbarte, dass bei der Gründung im Jahr 1983 „Jazz noch Nebenthema war“ und erst 1984 thematisiert wurde.

Die erst wenige Tage zuvor in einem Schreiben an den OB formulierte Bitte um finanzielle Unterstützung, untermauerte Klecks-Vorsitzender Dr. Gerhard Zipperlen in seiner Rede. Neben dem Verlust des Vereinslokals seien viele Dinge zusammengekommen und auch die Konkurrenz im Umland sowie seitens der bigBOX „wird größer“, weshalb die Finanzierung anders werden müsse. Für das Stadtoberhaupt war „völlig klar“, dass es angesichts der „erstklassigen Arbeit“ mit großer „Breitenwirkung“ Unterstützung brauche und man da „schon zusammenkommen“ werde.

Enttäuscht zeigten sich die anwesenden Klecks-Mitglieder darüber, dass von den Vertretern des Kulturausschusses lediglich Katharina Schrader (SPD) gekommen war.

Christine Tröger

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