Kinder-Regatta in Seenot

Ein Rettungshubschrauber sucht am Sonntagmittag den Rottachsee nach weiteren vermissten Kindern ab. Eine alte Teilnehmerliste sorgte für Verwirrung. Foto: Feuerwehr Kempten

Schrecksekunde bei der „Opti-Regatta“ auf dem Rottachsee: Starke Windböen brachten am Sonntagmittag drei Boote der Kinderregatta zum Kentern. Fünf Kinder fielen dabei ins Wasser, konnten aber aus eigener Kraft zurück ans Ufer schwimmen. Die Einsatzkräfte lösten trotzdem Großalarm aus – zunächst war von 20 Kindern im Wasser die Rede.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich das Unglück gegen 12.20 Uhr auf der Westseite des Sees. Starkwinde brachten drei der insgesamt 23 Boote zum Kentern, wobei fünf Kinder ins Wasser fielen. Da es zunächst hieß, dass an die 20 Kinder in Seenot seien, rückten Polizei, Feuerwehr, Wasserwacht und Rettungsdienst sowie zwei Hubschrauber zum Großeinsatz aus. Vor Ort stellte sich aber schnell heraus, dass die fünf Kinder – alle trugen Rettungswesten – aus eigener Kraft ans Ufer geschwommen waren. Dort mussten sie von den Rettungskräften eingesammelt und zusammengeführt werden. „Für die direkt Beteiligten blieb damit eigentlich alles im Rahmen einer Segel-Wettfahrt bei widrigem Wetter“, hieß es dazu aus der Pressestelle des Polizeipräsidiums. Für Verwirrung sorgte allerdings eine nicht aktuelle Teilnehmerliste, wegen der zunächst davon ausgegangen werden musste, dass noch mehr Segler vermisst werden. Letztlich stellte sich aber heraus, dass die Liste überholt war und nicht alle gemeldeten Kinder auch tatsächlich zur Regatta gekommen waren. Im Einsatz war auch die Kemptener Feuerwehr mit drei Booten und der Tauchergruppe.

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