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Achim Sonntag begeistert mit "Joaquino Payaso und seine 7 Koffer"

Es gibt viel zu Lachen

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Eigentlich sucht Joaquino Payaso nur eine Geschichte, die er dem Publikum vorlesen will.

Weitnau/Buchenberg – Im Sommerferienprogramm von Weitnau und Buchenberg stand dieses Jahr ein besonderer Programmpunkt an: der Besuch von Joaquino Payaso. Dabei ist das Wort „Besuch“ eigentlich irreführend.

Denn Joaquino Payaso alias Achim Sonntag wohnt bereits seit zehn Jahren in Wengen und damit zwischen den beiden Aufführungsorten: dem Bürgerhaus in Weitnau und dem Landgasthaus Sommerau in Buchenberg.

Ein Unbekannter ist er vor allem für Weitnauer Familien durch sein Engagement bei den Kinderfaschingsveranstaltungen und den örtlichen Vereinen nicht. Aber nicht nur deswegen ist dieses Jahr für den gebürtigen Düsseldorfer ein ganz besonderes: vor genau 28 Jahren erschuf er in Spanien die Figur Joaquino Payaso (was übersetzt so viel heißt wie „(Jo)Achim Clown“) und gab seinem Leben eine ganz andere Wendung. Folglich verbringt der 56-Jährige nun sein halbes Leben mit seinem „anderen Ich“. „Darum habe ich diese beiden Auftritte zu meinen Jubiläumsauftritten erklärt“, gibt Sonntag preis. Dementsprechend kam auch das Stück auf die Bühne, mit welchem seine Karriere damals in Spanien begann: „Joaquino Payaso und seine 7 Koffer“. Im Landgasthaus Sommerau musste Sonntag dabei noch vor dem Auftritt improvisieren: Aufgrund von Kommunikationsproblemen im Haus war der Saal, indem der Auftritt stattfinden sollte, bereits für eine Hochzeit eingedeckt, so dass das Kindertheater auf die Galerie ausweichen musste. Da keine Stühle bereitgestellt wurden, nahmen die Erwachsenen auf Tischen und die Kinder auf Teppichen Platz.

Dann ging es los. Bepackt mit den sieben Koffern kämpft sich Joaquino Payaso durch die über 60 Zuschauer auf die improvisierte Bühne in Form einer Plane vor. Jeder dieser Koffer wird natürlich einzeln geöffnet und so klein der Inhalt auch scheint – Payaso bezieht das komplette Publikum, sowohl Kinder als auch die Erwachsenen, in das Spiel mit den einzelnen Koffern ein. Mit einer einsaitigen Minigitarre spielt er das Begrüßungslied und als er am Ende des zweiten Koffers seine Riesenzeitung wieder „schön unordentlich“ zurück packt, sieht sich so manches Kind verstohlen zu seinen Eltern um. Genauso oft, wie Schuhe, Eier oder Apfelsinen durch die Luft fliegen, bedient sich Payaso der Phantasie der Kinder und Erwachsenen als Flohdompteur, Seiltänzer und Schlangenbeschwörer. Aus den vielen freiwilligen Helfern suchte sich Payaso am Ende noch sieben heraus, die ihm die Koffer von der Bühne tragen dürfen. Damit ist nach einer guten Stunde und kräftigem Applaus die Vorstellung vorbei.

Tipp: Die Premiere des neuen Stückes findet am 15. Oktober im Wengener Dorfsaal statt. Bei diesem Stück muss Joaquino Payaso zum Arzt. Alle Termine und Infos finden sich auch auf der Homepage www.kindertheater-achimsonntag.de.

Bianka Hauck

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