Klassenerhalt erreicht?

Gewohnte Rolle für die Schachfreunde Buchenberg: Wie in schon einigen Mannschaftskämpfen in dieser Saison ging Buchenberg als Außenseiter in die Begegnung gegen Mindelheim. Trotzdem erhoffte sich die Mannschaft Außenseiterchancen, denn sie trat in Bestbesetzung an. Trotzdem mussten sich die Buchenberger mit einem Unentschieden begnügen.

Eine angenehme Überraschung gab es gleich am Beginn des Wettkampfes, denn der Mindelheimer Spitzenspieler Franz Sirch war verhindert, so dass seine Partie gegen Thomas Garber kampflos an die Buchenberger ging. Nach einer Stunde Spielzeit sah es aber gar nicht mehr so gut aus für die Buchenberger Schachfreunde, die fast alle gegen stärkere Gegner spielen mussten. Rolf Müller verlor einen Bauern und geriet auch noch in einen heftigen Königsangriff. Wolfgang Grimm hatte mit dauerhaften Schwächen in seiner Bauernstellung zu kämpfen, Rainer Barthels musste ebenfalls einen Bauern geben und Binak Berisha war mit seinen Figuren so eingeschnürt, dass er sich kaum noch bewegen konnte. Remis gegen Favoriten Nur Wolfgang Bräu zeigte wieder sein solides Schach, das in dieser Saison schon so viele wichtige Punkte gebracht hatte. Er kam mit einem kleinen, aber dauerhaften Vorteil aus der Eröffnung. Volker Hermann spielte gegen seinen deutlich stärkeren Gegner fehlerfrei und bot nach einer Abtauschserie in vollkommen ausgeglichener Stellung Remis an, das der auch sofort annahm. Schneider und Grimm matt In fast verlorener Stellung verkomplizierte Rolf Müller die Stellung, um wenigstens noch Schummelchancen zu erhalten. Nur zwei Züge später wurde Rolfs Kampfgeist belohnt, als sein Gegner einfach die angegriffene Dame stehen ließ. Rolf überlegte nicht lange und griff zu, worauf sein Gegner sofort aufgab. Rainer Barthels konnte dank seiner aktiveren Figuren den Bauernverlust kompensieren und einigte sich mit seinem Gegner schließlich auf Remis. Damit stand es 3:1 für Buchenberg. Aber an den meisten anderen Brettern standen die Buchenberger auf Verlust. Binak Berisha musste aufgeben, als sein Gegner mit einem Bauern auf die letzte Reihe gelangte und sich eine neue Dame holte. Zum Glück gewann Wolfgang Bräu, als sein Gegner in Zeitnot eine schöne Kombination übersah und eine Figur verlor. Damit stand es zwar 4:2 für Buchenberg, aber kurz darauf wurde Simone Schneider matt gesetzt und auch Wolfgang Grimm konnte sein Endspiel mit einem Bauern weniger und gegen ein dominierendes Läuferpaar nicht halten. Damit endete der Kampf 4:4, was den Klassenerhalt hoffentlich endgültig sichert.

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