Vor und hinter den Kulissen

Münchner Symphoniker stellen KlassikBOX-Programm 2017/18 vor

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Den Ausführungen zur Entwicklung der Konzertreihen der Münchner Symphoniker in der KlassikBOX von Désirée Wolff, Orchestervorstand und Soloflötiostin und Intendantin Annette Josef lauschten zahlreiche Interessierte aufmerksam.

Bereits zum 4. Mal in der bigBOX Allgäu! Die „Klassiker“ waren eingeladen, das heißt, wer sich für die Konzerte in der KlassikBOX interessiert, konnte an diesem Abend einiges über die Entwicklung der Konzertreihen und auch etwas über die Hintergründe und Interna sowie über das kommende Programm erfahren.

Christof Feneberg gab zunächst aus der Sicht des Geschäftsführers und Veranstalters einen Ein- und Rückblick über die Klassik-Konzerte. Es habe etwas Zeit gebraucht, bis sich diese Reihe etabliert hat und auch wirtschaftlich tragfähig war. Inzwischen erfreuen sich die vier Konzerte zu den jeweiligen Jahreszeiten stetig größerer Beliebtheit.

Eine bayernweit einzigartige Form stellen die Kinderkonzerte dar. Hier wird den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geboten, in jungen Jahren Klassikkonzerte zu erleben. Insgesamt 5300 Schüler konnten im 2017 die Münchner Symphoniker in drei Konzerten an einem Tag besuchen. „Der große Erfolg unserer Kinderkonzerte und die damit einhergehende musikalische Förderung sind in Bayern einzigartig. Wir freuen uns sehr über den großen Zuspruch“, so Christof Feneberg.

Nach der Einführung aus Veranstaltersicht erläuterte Annette Josef, Intendantin der Münchner Symphoniker, die Programmauswahl für die Saison 17/18. Ebenso wies sie auf das zehnjährige Jubiläum hin und informierte die Interessenten darüber, welche Überraschungen auf sie zukommen werden. Die finanzielle Sicht auf die Münchner Symphoniker und ein Orchester im Allgemeinen kam ebenso zur Sprache wie der Einblick ins alltägliche Leben einer Intendantin.

Einen anderen Blickwinkel brachte Désirée Wolff, Orchestervorstand und stellvertretende Soloflötistin, ins Spiel. Erläuterte Dirigent Kevin John Edusei in den vergangenen Jahren die Sicht vom Dirigentenpults auf das Orchester, so spiegelte Wolff den umgekehrten Blickwinkel. Was ein Orchestervorstand zu erledigen hat und die ein oder andere Anekdote aus dem alltäglichen Musiker-Leben brachten den Interessierten die „KlassikBOX hautnah“ und ließen die Anwesenden schmunzeln. 

Für die 80 Besucher war es ein interessanter, informativer und unterhaltsamer Abend.

Am 22. Oktober präsentieren die Münchner Symphoniker ihr Programm „Stille und Umkehr“ beim Auftakt zum zehnjährigen Jubiläum, dem Herbstkonzert in der KlassikBOX.

Achim Crispien

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