Kleines Team, große Ausbeute

Lena Hottner stand in Innsbruck gleich mehrmals auf dem Podest und überzeugte vor allem über die 200-Meter-Bruststrecke. Foto: Archiv

Aufgrund der großen terminlichen Wettkampfdichte trat der TV Kempten 1856 vor kurzem nur mit einer kleinen Auswahl von elf Schwimmern beim Alpenmeeting in Innsbruck an. Das zahlenmäßig kleine Team schaffte es trotzdem, sich gegen eine überaus starke Konkurrenz aus Österreich, Italien, Ungarn, Slowenien und Tschechien gut zu behaupten. Mit insgesamt 15 Podestplätzen und vielen guten Platzierungen erzielten die TVKler in der Mannschaftswertung einen beachtenswerten sechsten Platz.

Erfolgreichste Schimmer im Kemptener Team waren Vanessa Geist und Lena Hottner. Die beiden 14-jährigen Mädchen holten zusammen viermal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze für das Team. Dabei erzielte Hottner in ihrer Altersklasse gemeinsam mit einer Österreicherin über 200 Meter Brust sogar die punktbeste Leistung des Wettkampfes. Auch die Geschwister Martin präsentierten ihr Können im Tiroler Wettkampfwasser. Während Niklas Martin (Jahrgang 1996) an seinem Geburtstag über die 100 und 200 Meter Rückenstrecken mit je einem zweiten Platz erfolgreich war, holte sich seine Schwester Carolin (1995) jeweils Bronze über 200 Meter Rücken und Delfin. Die jüngste im TVK-Team, die 12-jährige Elena Koziol schaffte es ebenfalls auf das Siegerpodest und holte sich Edelmetall. Sie schaffte es über 200 Freistil auf den dritten Platz und verpasste nur um wenige Zehntel zwei weitere Medaillen. Insgesamt trugen aber gerade die vielen guten Platzierungen zum guten Mannschaftsergebnis bei. Für das Kemptener Team, betreut von Erik Hanold, schwammen in Innsbruck: Lukas Birk, Michelle Aus dem Bruch, Vanessa Geist, Nicole Hauber, Lena Hottner, Elena Koziol, Carolin und Niklas Martin, Amelie Müller sowie Lucas und Christian Willinsky.

Meistgelesen

Babys der Woche im Klinikum Kempten
Babys der Woche im Klinikum Kempten
Erlebnistag im Grünen Zentrum
Erlebnistag im Grünen Zentrum
Stadtgeschichte: Die Kemptener Illerbrücken im Wandel der Zeit Teil 2
Stadtgeschichte: Die Kemptener Illerbrücken im Wandel der Zeit Teil 2
Bienen sterben leise – ganze Völker gehen verloren
Bienen sterben leise – ganze Völker gehen verloren

Kommentare