Bergungsarbeiten mit viel Feingefühl

Kleinflugzeug stürzt in den Sulzberger See

Kleinflugzeug stürzt in Öschlesee: Bergungsarbeiten mit viel Feingefühl
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Kleinflugzeug stürzt in Öschlesee: Bergungsarbeiten mit viel Feingefühl

Sulzberg – Kurz nach seinem Start vom Flughafen Durach ist am Sonntag ein Kleinflugzeug in den Öschlesee gestürzt. Dem Piloten gelang es nach dem Start offenbar nicht, mit dem Flugzeug an Höhe zu gewinnen. Die Insassen konnten alle gerettet werden, wobei auch Tretboote des Seebades zum Einsatz kamen. An Bord waren drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 27 und 38 Jahren, die alle vier ins Krankenhaus gebracht werden mussten; zwei sind schwer, zwei leicht verletzt. Gestern war noch zu hören, dass eine Person in Lebensgefahr schwebt; ihr Gesundheitszustand hat sich inzwischen aber stabilisiert.

Warum das Kleinflugzeug gegen 17.15 Uhr abstürzte, auf den Grund sank und mit seinem Bug in etwa acht Metern Tiefe im Schlamm stecken blieb, ist bisher unklar. Denkbar ist auch, dass der Pilot noch versucht hat, die Maschine notzuwassern.

Polizei und Feuerwehr haben das einmotorige Kleinflugzeug der Marke Cessna heute in einer mehrstündigen Aktion aus dem Sulzberger See geborgen. Da das Vorderteil tief im Seegrund feststeckte, war es nicht möglich, die Maschine mit einem Lastenhubschrauber aus dem Wasser zu ziehen. Mit Tauchern, Booten und Luftsäcken gelang es, das Wrack nahe ans Ufer zu schleppen und es zunächst mit einem Polizeifahrzeug zu vertäuen. In Tretbooten legten Feuerwehrmänner einen Ring aus weißem Pulver um das Flugzeug, um eventuell austretende Schadstoffe auf einem möglichst kleinen Gebiet einzudämmen. Ihre Kollegen von der Polizei unterstützten sie mit einer mechanischen Barriere aus orangefarbenem Kunststoff. Nachdem ein Teleskoplader des Kemptener Katastrophenschutzes im Strandbad eingetroffen war, setzten Polizei und Feuerwehrleute mit vereinten Kräften die Bergungsarbeiten fort und hoben die vorne aufgerissene Maschine vorsichtig aus dem See. 

Die Kriminalpolizei Kempten hat die Ermittlungen aufgenommen. Zudem wurde ein Gutachter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung eingeschaltet. Ein weiterer Sachverständiger soll auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kempten den Unfallhergang klären. 

kb/Antonia Knapp

Rubriklistenbild: © Knapp

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