Serie: Kneippen macht Laune

Der Kneipp-Verein Kempten gibt Tipps für Zuhause: Wildkräutertee

Kräutertee mit wilden Kräutern.
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Neben Wasser spielen Heilpflanzen in der Kneipp‘schen Lehre eine wichtige Rolle.

Wenn es darum geht, das Immunsystem auf natürliche Weise zu stärken, fallen uns spontan die wohltuenden Anwendungen nach Kneipp ein. Dabei kommt auch die gute Laune nicht zu kurz. Die einen haben ihre helle Freude an einer zu „neuem Leben“ erweckenden Klopfmassage. Und an dem als sanfte Abhärtung gelten- den Trockenbürsten. Andere wiederum erachten den erquickenden Gesichtsguss als wahres Lebenselixier. Und das in der ganzen Welt bekannte Wassertreten. Übrigens: Es ist ganz leicht für sich selbst herauszufinden, an was es liegt, dass Kneippen Laune macht. Einfach einige Anwendungen ausprobieren und - ganz wichtig – regelmäßig über einen längeren Zeitraum wiederholen.

Die einen haben ihre helle Freude an einer zu „neuem Leben“ erweckenden Klopfmassage. Und das als sanfte Abhärtung geltende Trockenbürsten oder am Schneetreten. Andere wiederum betrachten den erquickenden Gesichtsguss oder den Knieguss als wahres Lebenselixier. Und das in der ganzen Welt bekannte Wassertreten. Übrigens: Es ist ganz leicht für sich selbst herauszufinden, an was es liegt, dass Kneippen Laune macht. Einfach einige Anwendungen ausprobieren und – ganz wichtig – regelmäßig über einen längeren Zeitraum wiederholen.

Die zwölfteilige Beitragsreihe „Kneippsche Anwendungen für Daheim“ setzt der Kreisbote hier fort. Standen zuletzt äußere Anwendungen im Mittelpunkt, so ist unser Blick heute nach innen gerichtet. Wir widmen uns dem Kneippschen Element Heilpflanzen. Dazu ein Zitat von Sebastian Kneipp: „Das Wasser ist des Schöpfers erste Apotheke, die Heilkräuter seine zweite.“ Kneipp nutzte gern die gesundheitsfördernde Wirkung, zum Beispiel als Tee, und er probierte immer wieder neue Mischungen aus. Damit sind wir auch schon bei unserem heutigen Tipp, dem „Wildkräutertee“. Folgende Zutaten werden benötigt:

• Hagebutten: Sie sind sehr Vitamin-C-haltig, wirken leicht harntreibend und stärken die Abwehrkräfte.

• Spitzwegerich: Er wirkt schleimlösend und reizmildernd, besonders gut bei Husten.

• Minze: Sie wirkt bei Erkältungen und hilft bei der Lösung von Krämpfen.

• Ringelblume: Fördert die Wundheilung und wirkt entzündungshemmend. Bringt zudem Farbe in den Tee.

Nun kommt es darauf an, den Wildkräuter-Mix zur vollen Entfaltung zu bringen. Entscheidend ist dabei, das Wasser nach dem Kochen etwa zwei bis drei Minuten stehen zu lassen, um die perfekte Temperatur von 90 Grad Celsius zu erreichen. Kochendes Wasser ließe nämlich wichtige ätherische Öle aus den Kräutern verdampfen, die in ihnen vor allem als Geschmacksträger enthalten sind. Die optimale Ziehzeit beträgt fünf bis zehn Minuten. Was die Menge betrifft, so ist ein gehäufter Teelöffel der Mischung für eine Tasse ausreichend.

Übrigens: Der Wildkräutertee wird nicht nur körperlich als Wohltat empfunden. Mit seinen leuchtenden Farben übt er auch eine positive Wirkung auf unser Gemüt aus. Er wirkt sozusagen als Balsam für die Seele.

Zum guten Schluss noch ein Tipp vom Kneipp-Verein Kempten: Wer die Zubereitung des Wildkräutertees in bewegten Bildern mit Ton erleben möchte, der findet sie unter der Internet-Adresse www.kneipp-bund.de.

 kb

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