Kommunikation mit den Bürgern

Doch, man kann schon Ideen entwickeln wenn es um die Kommunal- und Kreistagswahl geht: Die Parteien versuchen, den Unterschied der einzelnen Gemeinderatsfraktionen herauszuarbeiten, ohne dabei die für die Stadt wichtigen und deshalb gemeinsamen Ziele aus den Augen zu verlieren. Die Wahlprospekte haben auf alle Fälle eines gemeinsam – mit wenigen Sätzen legen die Kandidaten fest, für welche Ziele sie sich einsetzen würden, schaffen sie den Sprung in das Gremium.

Bei anderen Aktionen geht es dagegen schon etwas differenzierter zu. Die Freien Wähler verzichten fast ganz auf die Bürgergespräche bei Abendveranstaltungen, machten aber einen politischen Stadtrundgang zu den neuralgischen Punkten. Hier stellten sie dann ihre Vorstellungen zu Schule Innenstadt und Birkenallee zur Diskussion. Die CDU bringt es hingegen auf vier Veranstaltungen in den Teilorten, einen Marktstand am morgigen Donnerstags, 28. Mai, auf dem Wochenmarkt und eben das große Marktplatzfest im Herzen der Stadt. Erstaunlich, mit welcher Vielzahl an politischer Prominenz da gearbeitet wurde. Der Marktplatz war zur Probe für diesen Tag gesperrt und die Christdemokraten konnten so einmal überprüfen, ob es nicht doch besser wäre, den Verkehr aus der Stadt heraus zu nehmen. Bei der SPD haben ebenfalls verschiedene Aktionen stattgefunden. Fünf Wochen Stand auf dem Wochenmarkt, eine gemeinsame Radtour in alle Teilorte, acht Bürgergespräche und eine besonders gut besuchte Veranstaltung im Gasthof Hirsch. Die SPD möchte in diesem Zusammenhang betonen, an wie vielen Projekten sie während der vergangenen fünf Jahre beteiligt war: Erhalt des Polizeipostens und des Krankenhauses, Bau der Rainturnhalle, dem Dorfgemeinschaftshaus in Großholzleute und Vergabe an die Kreishandwerkerschaft sowie vor allem aber immer wieder weitere Vorschläge zur Altstadtsanierung vor Freigabe des B12-Tunnels. Zahlreiche Optionen Auch die CDU ist in ihrem Wahlprospekt auf Themen orientiert. Die Christdemokraten rechnen sich an, die B12-Umfahrung erreicht zu haben, an der Rainturnhalle, dem Dorfgemeinschaftshaus in Großholzleute, dem Gesundheitsstandort Isny, dem Schuldenabbau und der Verwaltungsreform maßgeblich beteiligt gewesen zu sein. Die Freien Wähler sind etwas moderater. Sie setzen auf die Freiheit ohne parteipolitischen Zwang, wollen alle Bürgerinnen und Bürger mit auf den Weg nehmen und setzen darauf, immer die richtigen Entscheidungen zu treffen. Viele Möglichkeiten also, die sich da anbieten. Welche Entscheidung der Wähler aber auch trifft: Wichtig ist der Weg zum Wahllokal am 7. Juni 2009 und eine möglichst hohe Wahlbeteiligung.

Auch interessant

Meistgelesen

Babys der Woche im Klinikum Kempten
Babys der Woche im Klinikum Kempten
Feiern verbindet
Feiern verbindet
Bezirksmusikfest in Probstried
Bezirksmusikfest in Probstried
Schüler zeigen Einsatz
Schüler zeigen Einsatz

Kommentare