Konkrete Planungen

Der Bebauungsplan für die Nordspange soll im ersten Halbjahr des kommenden Jahres fertig gestellt werden. Dazu werden die formalen Schritte erledigt und es finden Beratungen in den Gremien statt, schilderte Baureferentin Monika Beltinger am Montag vergangener Woche im Haupt- und Finanzausschuss. 576000 Euro sind 2010 für die Nordspange im Budgetplan veranschlagt. Insgesamt sollen die Bauarbeiten rund zehn Millionen Euro kosten.

Stadtrat Thomas Hartmann (Grüne/FL) beantragte, dass man den finanziellen Aufwand für die Nordspange 2010 auf 200000 Euro reduziert und dafür mehr Geld für die Sanierung des Hildegardplatz bereitstellt. Er könne keine Verkehrszunahme erkennen und auch Experten wüssten nicht, wie sich die Verkehrsbelastung entwickelt, daher sei ein schneller Baubeginn nicht nötig, so Hartmann. Aktiver Umweltschutz? Alexander Hold (FW) meinte dagegen, die Nordspange sei etwas Vorausschauendes, das man anpacken müsse, da der Individualverkehr in den kommenden Jahren weiter zunehmen werde. Auch Harald Platz (CSU) sagte: „Die Wirtschaft in Ursulasried wartet auf eine vernünftige Verkehrsanbindung.“ Beim Hildegardplatz müsse erst einmal entschieden werden, was gemacht werde, so Platz weiter. Eine aktive Leistung Richtung Umweltschutz und zur CO2-Einsparung sah Erwin Hagenmaier (CSU) in dem Bau der Nordspange. OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) plädierte hingegen dafür, dass die Summe für die Nordspange gleich bleiben solle. „Wenn sich die finanzielle Situation im Haushalt verschlechtert, kann man immer noch diskutieren.“ Diskussion ausgesetzt Mit einem Baubeginn am Hildegardplatz sei 2010 sowieso nicht zu rechnen, so Netzer weiter. Auf Anfrage von Helmut Hitscherich (UB/ödp) meinte der OB, dass im ersten Quartal des kommenden Jahres die Diskussion zum Hildegardplatz weitergeführt werde.

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