Kontinuität als Markenzeichen

Der neue/alte Vorstand der Innung für Elektro- und Informationstechnik: Hermann Böving (vorne v.l.), Albert Miller, Lothar Mayr, Klaus Kinzelmann, Franz Kinzel, Peter Miller (hinten v.l.), Stefan Buhmann, Konrad Uhlemayr und Stefan Klaus. Foto: prb

Turnusmäßige Vorstandswahlen waren wichtigster Tagesord- nungspunkt bei der Herbstversammlung der Innung für Elektro- und Informationstechnik Kempten/Oberallgäu. Es erwies sich dabei, dass Kontinuität ein Markenzeichen der Innung ist.

Bei ihren Repräsentanten setzen die Innungsmitglieder auf erfahrene, bewährte Persönlichkeiten, und so wurde der gesamte Vorstand ohne Gegenstimmen im Amt bestätigt: Obermeister ist weiterhin Albert Miller (Kempten), sein Stellvertreter Hermann Böving (Durach). Lothar Mayr (Kempten) bleibt Schriftführer. Franz Kinzel (Kempten) stellte sich für eine weitere Amtszeit als Lehrlingswart und Gesellenprüfungsvorsitzender zur Verfügung sowie Klaus Kinzelmann (Kimratshofen) als Fachgruppenleiter Elektrotechnik. Dem Vorstand gehören weiter an: Stefan Buhmann (Bad Hindelang), Peter Junghans (Kempten), Stefan Klaus (Kempten), Peter Miller (Kempten), Robert Reichart (Kempten) sowie Konrad Uhlemayr (Rettenberg). Zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen standen im Jahr 2011 auf dem Programm der Innung, darunter die Lehrstellenbörse. Hier würde die Innung, so Obermeister Miller, nach wie vor gerne Veränderungen, die dem Handwerk eine bessere Plattform bieten, sehen. "Müssen vorausdenken" Ausdrücklich begrüßte der Obermeister dagegen das Ergebnis der kürzlich abgeschlossenen Tarifrunde. Eine starke Erhöhung, insbesondere auch bei der Lehrlingsvergütung, sei unerlässlich, wenn das Elektrohandwerk nicht eines Tages ohne qualifizierte Fachkräfte dastehen möchte. „Wir müssen vorausdenken, sonst werden uns die besten Leute von einer besser zahlenden Industrie abgeworben“, appellierte Miller an die Innungsmitglieder. Der Obermeister gab auch der Hoffnung Ausdruck, dass sich die Qualität der Auszubildenden wieder bessere, aus der Schule kämen positive Signale. Auch das gesellige Miteinander wird in der Innung gepflegt, der Stammtisch ist immer gut besucht. Im Sommer konnte die Innung Besuch aus Eutin begrüßen. Zwischen der Innung Kempten-Oberallgäu und ihren Kollegen in Eutin bestehen seit über 30 Jahren enge freundschaftliche Beziehungen, die durch den Besuch der Eutiner wieder gepflegt und vertieft wurden.

Auch interessant

Meistgelesen

Feiern verbindet
Feiern verbindet
Babys der Woche im Klinikum Kempten
Babys der Woche im Klinikum Kempten
Bezirksmusikfest in Probstried
Bezirksmusikfest in Probstried
Schüler zeigen Einsatz
Schüler zeigen Einsatz

Kommentare