Konzept vorgestellt

Der Geschäftsführer des Kinderdorfes Siloah und des Martinshauses/Kleintobel, Christian Glage, informierte jüngst den Isnyer Gemeinderat über den augenblicklichen Stand des Kinderdorfes Siloah. Die Zieglerschen haben 2009 das Dorf übernommen (der KREISBOTE berichtete), das nun unter der gemeinsamen Leitung offensichtlich erfolgreich weitergeführt wird.

Die Zieglerschen (eine Einrichtung der Diakonie) betreiben 50 Einrichtungen mit sieben Geschäftsfeldern an 34 Standorten und in zehn Landkreisen. Rund 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei ihnen beschäftigt. So gesehen ist das Kinderdorf nun in eine Organisationsstruktur eingelagert, die deutlich belastungsfähiger dasteht als Siloah in den letzten Jahren. Zusammen mit dem Martinshaus verfügen die beiden Einrichtungen über 118 Plätze in Wohngruppen, wobei das Martinshaus als Realschule und Siloah als Grund-, Haupt- und Förderschule geführt wird. Die Kooperation zwischen beiden Schulen am Heim ist gut angelaufen und soll auch den Übergang von einem zum anderen Schultyp ermöglichen. Die Belegung im Kinderdorf ist ebenfalls „im Aufwind.“ Die fachliche und wirtschaftliche Stabilisierung scheint gesichert. Glage plant nun die Kontakte mit sozialen Diensten in Isny wieder zu intensivieren. "Wir sind zufrieden" Zum Schluss seiner Präsentation und Information fasst er noch einmal zusammen: „In Siloah wird nach wie vor gute Arbeit geleistet. Wir investieren Vertrauen in die Mitarbeiter und die sind ganz zufrieden dass wir da sind“, sagte er. Zurzeit seien 60 Kinder in Siloah, ein weiteres Haus werde gerade wiedereröffnet und die Kapazität für weitere 20 Plätze sei gegeben. „Wir haben uns gemeinsam auf den Weg gemacht und sind vom Erfolg überzeugt“, gab sich Glage zuversichtlich. Am 4. Juli ist das Sommerfest im Kinderdorf geplant und im September feiert Siloah seinen 100. Geburtstag.

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