Konzert des Kammermusikforums der Jugendmusikschule

Junge Solisten überzeugen

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Siri Schönegge, Timo Dörnbrack und Cilio Aouini in musikalischer Harmonie.

Isny – Im Foyer des Kurhauses kommt nicht nur Hans-Christian Hauser mit Konzerten zu Gehör. Auch die Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu hat mit seinem Auftritt aufgezeigt, in welche Richtung man im Kammermusikforum unterwegs ist. Breit angelegt waren die Stücke, an denen sich die Schüler auf das Konzert vorbereitet hatten und Norbert Schuh hatte fast bei jedem Stück seine Hilfen am Klavier zur Verfügung gestellt.

Thiemo Hörburger hatte mit seiner Querflöte das Andante C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart einstudiert und lieferte eine Interpretation, die unwillkürlich an Friedrich den Großen denken ließ, der auch auf der Querflöte Konzerte gegeben hatte. Phong Nguyen setzte sich dann ans Klavier (Beziehungsweise den Flügel) und hatte sich Robert Schumann und seine Fantasiestücke op.12 vorgenommen. Ihm gelang es, eine Lebendigkeit in den Tonfolgen zu entwickeln, die typisch sein dürfte. Da kam „Twinkle Jazz“ von Bosanquet fast spielerisch herüber. Siri Schönegge und Timon Dörnbrack am Violoncello und Cilio Aouini mit der Violine harmonierten im Zusammenspiel mit dem immer im Hintergrund unterstützenden Norbert Schuh. Dann hatte Charlotte King ihren Auftritt. Den Pianisten fest im Auge gab sie mit „Trumpet Stars“ ein gutes Beispiel dafür ab, dass man auf der Trompete bei Bedarf auch weich intonieren kann. Berit Schönegge war mit dem 2. Violinkonzert 3. Satz für den erkrankten Jean Baptist Singelée eingesprungen und Alexander Schiller hatte sich den III. Satz von Beethovens Sonate E Dur ausgesucht. Jetzt stand Berit Schönegge mit ihrem schönen Sopran neben dem Flügel und machte deutlich, was man in Christian Feichtmairs Gesangklasse erreichen kann. Nach Händel noch den Mozart und dann fragte man sich schon, was sie wohl lieber macht: Singen oder Violine spielen?

Als nächstes war Siri Schönegge mit dem Violoncello und Vivaldi beschäftigt und danach war Emil Berchmann am Marimbaphon meisterlich unterwegs und konnte sich ebenfalls über viel Beifall freuen. Laura Autenrieth ließ zum Schluss noch ihre klare Sopranstimme erklingen und führte so zu einem harmonischen Abschluss des Konzerts.

Manfred Schubert

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