Kooperative Kemptener

Aus Sicht der Beteiligten in der Stadtverwaltung ist der Zensus 2011 positiv verlaufen. Von Mai bis Juli befragten nach Angaben des OB-Büros rund 80 Interviewer etwa 6000 Kemptener – das sind fast alle ausgewählten Personen. „Die Mitarbeiter der Erhebungsstelle waren mit dem Ablauf sehr zufrieden. Verunsicherungen der Bürger gegenüber der persönlichen Befragung konnten schnell geklärt werden“, hieß es aus der Pressestelle. Doch wie geht es nun weiter?

Mit dem Ende der Befragungen ist die Arbeit der Erhebungsstelle noch lange nicht zu Ende. So konnten beispielsweise einige der zu Befragenden nicht zuhause angetroffen werden. Diese werden nun angeschrieben und erhalten die Fragebögen zum Ausfüllen per Post. Diejenigen, die gegenüber den Interviewern einen Selbstausfüllungswunsch geäußert haben und diesem nicht nachgekommen sind, werden ebenfalls per Post an ihre Pflichten und Versäumnisse erinnert. Bisher wurden so an die 250 Haushalte angeschrieben, was prozentual gesehen allerdings eine sehr geringe Zahl im Vergleich zur Gesamtheit. Geldbuße droht Bürger, die nach erfolgloser Aufforderung der Auskunftspflicht jedoch nicht nachkommen, müssen mit einer Geldstrafe rechnen. „Wir hoffen jedoch, dass dies der Ausnahmefall bleibt und die positive Bilanz des bisherigen Ablaufs auch bei den Nachbearbeitungen weitergeführt werden kann“, hieß es dazu aus der Stadtverwaltung. Die Zensus-Erhebungsstelle ist weiterhin in ihren Büroräumen „An der Stadtmauer 1“ während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung (montags bis freitags von 8 bis 12 sowie montags von 14.30 bis 17.30 Uhr sowie mittwochs von 12 bis 13 Uhr) zu finden. Darüber hinaus nimmt das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung derzeit die sogenannte Wiederholungsbefragung vor. Dabei ist die Vorgehensweise der zuständigen Erhebungsbeauftragten die gleiche wie bei der Haushaltsstichprobe. Die Erhebungsbeauftragten sind vom Landesamt aus unterwegs und befragen etwa ein Prozent der Personen, die bereits Auskunft gegeben haben, zur Kontrolle und Qualitätssicherung ein weiteres Mal. Wie schon bei der eigentlichen Befragung bittet die Kemptener Stadtverwaltung auch hierbei um die Mithilfe der Bürger.

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