Ein Kosmos der Genüsse

In diesem Jahr wieder mit dabei sind Natalia Lomeiko (vorne links), Josephine Knight (2.v.r.) und Lise Berthaud (vorne rechts), die 2009 schon einmal bei Fürstensaal Classix zu hören waren. Foto: Archiv

In seiner mittlerweile sechsten Auflage zählt das bekannte Kammermusikfestival „Fürstensaal Classix“ schon zu den festen Bestandteilen des Kemptener Kulturlebens. Vom heutigen Mittwoch, 21., bis kommenden Sonntag, 25. September, präsentieren insgesamt 21 Musikerinnen und Musiker, die aus ganz Europa angereist sind, in fünf wechselnd besetzten Konzerten vor allem wieder selten gespielte Meisterwerke, deren Wiederentdeckung dem künstlerischen Leiter des Festivals, Oliver Triendl, ein Herzensanliegen ist.

Nicht allzu hoch waren seine Erwartungen und die von Festivalorganisator Dr. Franz Tröger als sie beschlossen, mit „Classix very british“ sozusagen auf „Schatzsuche“ bei kammermusikalischen Kompositionen des Inselstaates zu gehen (siehe auch das Interview mit David Matthews, dieses Jahr Composer-in-Residence, auf dieser Seite). Dass sie dagegen schnell auf einen wahren „Kosmos feinster musikalischer Genüsse“ stießen, verblüffte selbst die beiden Spezialisten, wie Tröger zugab. Somit können Musikliebhaber sich ein weiteres Mal überraschen lassen von einer Vielzahl unbekannter Stücke und Komponisten, die das Wagnis „Neuland“ zu betreten reizvoll erscheinen lassen. Immense Energie Immer wieder fasziniert ist Triendl von der „Flexibilität und Aufgeschlossenheit“, mit der seine Musikerkollegen – von denen sich viele hier erstmals begegnen – jedes Jahr aufeinander zugehen, um „mit Enthusiasmus, immenser Energie und viel Liebe zur Sache“ beeindruckende Interpretationen zu erarbeiten. Miterleben können Interessierte das Arbeiten an den Stücken in den öffentlichen Proben, die täglich ab 9 Uhr im Schönen Saal der Kemptener Sing- und Musikschule kostenfrei zugänglich sind (Details dazu liegen am Saaleingang aus). Wegen Renovierungsarbeiten finden die Konzerte diesmal nicht wie gewohnt im Fürstensaal der Kemptener Residenz statt, sondern im Kemptener Stadttheater (TiK), wohin auch das Komponistengespräch verlegt wurde. Weitere Infos zu Musikern, Programm und Proben gibt es auch im Internet unter der Adresse www.fuerstensaal-classix.de.

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