Tun, was nötig ist

Isnyer Gemeinderat diskutiert neue Krippenplätze

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Der Kindergarten Spatzennest soll erweitert werden.

Der Kindergarten „Spatzennest“ soll nun erweitert werden, um den Ausgleich für noch fehlende Krippenplätze zu schaffen. Auch vorausgegangene Diskussionen im Gemeinderat haben die Lage verdeutlicht. Anita Gösele, Sachverständige in Sachen Kinderbetreuung und Bildung, hat immer wieder darauf hingewiesen, dass es bei ihr eine Menge Anfragen nach ganztägigen Krippenplätzen gibt und sie konnte auch den Gemeinderat davon überzeugen, dass es nötig sein wird, an dieser Stelle noch kräftig aktiv zu werden.

Da ist es logisch, dass ein Architektenbüro mit der grundsätzlichen Planung eines erweiterten Kindergartens zu beauftragen war. Als nun die ersten Zahlen auf den Tisch kamen, hatten die Gemeinderäte aber doch geschluckt: 1,1 Millionen Euro sind schon eine beträchtlicher Haufen Geld. Heike Geiger vom Fachbereich III hatte die Planungen vorgelegt und das Vorhaben der Architekten verdeutlicht. Bei dieser Vorstellung blieb im ersten Ansatz die zu erwartende Finanzhilfe des Landes unberücksichtigt, die mit 240.000 Euro die Summe schon etwas besser verträglich machte. Trotzdem: So ganz haben die Gemeinderäte die Kröte aber nicht geschluckt. Es erforderte schon eine längere Diskussion und die Versicherung der Verwaltung, sich um eine Reduzierung der Kosten zu kümmern. Am Ende wurde aber für die weitere Planung grünes Licht gegeben. Bleibt also die weitere Entwicklung abzuwarten.

Wenn 18 Anfragen nach Krippenplätzen vorliegen und am Spatzennest 20 neue Plätze entstehen könnten, wäre den arbeitenden Elternteilen deutlich geholfen und die Stadt käme ihren gesetzlichen Verpflichtungen nach. Gerade ist der Felderhalde-Kindergarten für rund vier Millionen neu gebaut worden und der Kindergarten St. Josef in der Kanzleistraße wird aufwendig saniert. Trotzdem sind mehr und mehr Kinder zu verzeichnen. Die Kosten halten sich trotz allem scheinbar noch in Grenzen, vom Stadtkämmerer kam noch kein Wehgeschrei.

In der nächsten Gemeinderatssitzung am 25. September geht es um die Oberflächengestaltung in der Hofstatt, um von dem Baubereich Hallgebäude und der Planung im Schulzentrum erst gar nicht zu sprechen. Die auch anstehende Sanierung des Kurhauses, so die Mitteilung von Bürgermeister Rainer Magenreuter, verschiebt sich noch einmal. Ein neues Gutachten über den Brandschutz bleibt abzuwarten. Im kommenden Jahr soll es im Kurhaus jedenfalls keine Einschränkungen geben.

Manfred Schubert

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