"Kosten müssen gedeckt werden"

Um 30 Cent werden die Eintrittspreise zur Allgäuer Festwoche in diesem Jahr erhöht. Die Abendkarte kostet in Zukunft sogar 2,50 statt zwei Euro. Diese Steigerungen beschloss der Werkausschuss auf Anraten von Festwochenleiterin Martina Dufner-Wucher einstimmig in seiner jüngsten Sitzung. Eine Neuerung gibt es auch für Kinder bis 12 Jahre in Begleitung Erwachsener. Die haben in Zukunft freien Eintritt. „Damit wollen wir die Familienfreundlichkeit der Festwoche unterstreichen“, so Dufner-Wucher.

Die Erhöhung der Eintrittspreise sei notwendig, um steigende Kosten zu decken, schilderte sie den Ausschuss-Mitgliedern. Die Steigerung um 50 Cent bei der Abendkarte sei gerechtfertigt, wenn man bedenke, was für den Abendeintritt ab 17 Uhr alles geboten werde, führte sie weiter an: Allein rund 30000 Besucher nutzen die in der Karte enthaltene kostenlose Busheimfahrt. Außerdem kann man noch eine Stunde die Wirtschaftsmesse besuchen, es gibt zwei Stunden Musik-, Tanz- oder kabarettistische Vorführungen auf der Bühne im Stadtpark, täglich wechselnde renommierte Live-Bands auf der Bühne und täglich variierendes Programm im Bierzelt. Der Sicherheitsstandart wurde durch die Errichtung des Sicherheitszentrums im vergangenen Jahr (der KREISBOTE berichtete) ebenfalls verbessert und das elektronische Kassenzählsystem (siehe eigenen Artikel) gewährleistet durch die Besucherzählung zusätzlich die Sicherheit. Des weiteren soll der Service an den Toiletten verbessert werden, sodass die Sanitär-Einrichtungen im Hauptgelände zu den Hauptzeiten durchgehend betreut werden, schilderte Dufner-Wucher. Erhöhung "akzeptabel" Hildegard Greiter (CSU) hielt die Preiserhöhung für akzeptabel. Auch Siegfried Wehrmann (SPD) zeigte sich mit der Steigerung der Preise einverstanden, vor allem, da die letzte Erhöhung des Abendeintrittes bereits mehrere Jahre zurückliege. Stadtrat Peter Wagenbrenner (CSU) machten die 50 Cent Steigerung bei der Abendkarte dagegen „Bauchweh“, auch wenn sie letztendlich gerechtfertig seien. Leichter zu begründen seien die 2,50 Euro, wenn man zusätzlich um 22 Uhr Buslinien einführen würde, meinte hingegen Ullrich Kremser (FDP). Heinz Buhmann, Leiter der Touristinfo und ehemaliger Festwochen-Organisator, hielt dem entgegen, dass es eine solche Buslinie schon einmal gegeben hat, sie aber wegen zu geringer Resonanz der Festwochen-Besucher vor zwei oder drei Jahren wieder aus dem Verkehr gezogen wurde.

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