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Kreisjagdverband Kempten jagt gegen Räude und Fuchsbandwurm

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© Schüßel

Kempten/Landkreis – 229 Füchse haben die Mitglieder des Kreisjagdverbandes bei besten Schnee- und Witterungsbedingungen in der „Fuchswoche“ erlegt.

Ziel ist es, die immer noch vorherrschende Räude – eine ansteckende Milbenerkrankung – und den für Menschen lebensgefährlichen Fuchsbandwurm einzudämmen. Zur Streckenlegung kamen bei herrlichem Winterwetter fast an die 100 Jägerinnen und Jäger. 229 Füchse erlegten sie, 17 der Tiere waren an Räude erkrankt. Außerdem wurden sieben Steinmarder geschossen. 

Ab dem kommenden Jahr soll der Pelz des Fuchses, der sogenannte Balg, von einer Kürschnerei weiterverwendet werden. Die Strecke wurde feierlich durch die Jagdhornbläser des KJV-Kempten verblasen. In seiner Ansprache bedankte sich der Zweite Vorsitzende Jürgen Prestel bei den Jägerinnen und Jägern für ihre waidgerechte Jagd und den Einsatz für das Wild, gerade in der durch den starken Winter geprägten Notzeit. 

kb

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