Bewerberin bei den Grünen

Kreissprecherin der Grünen Christina Mader bewirbt sich als Landrätin im Landkreis Oberallgäu

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Christina Mader will als Landrätin Verantwortung auf dem Weg zu einem CO2-neutralen Landkreis übernehmen. Die offizielle Nominierung als grüne Landratskandidatin ist am 20. September.

Landkreis – Die Kreissprecherin der Oberallgäuer Grünen Christina Mader bewirbt sich als Landrätin im Landkreis Oberallgäu.

„Gerade weil ich zwei kleine Kinder habe, will ich mich noch mehr in die Politik im Landkreis einbringen – nun als Landratskandidatin meiner Partei“, sagt die 36-Jährige.

Der Entschluss dazu sei in vielen Gesprächen gereift und werde von der Wahlkommission der beiden Kreisverbände unterstützt. Christina Mader will „offen auf die Menschen zugehen, den Landkreis Oberallgäu pragmatisch mitgestalten“ und die brennenden Themen wie die Energie- und Verkehrswende und grundsätzlich den Schutz der Lebensgrundlagen vor Ort angehen. „Klimaschutz ist derzeit in aller Munde. Mir geht es jetzt darum, konkrete Maßnahmen umzusetzen, um insbesondere die Themen Verkehr und Flächenverbrauch anzugehen“, erklärt die Immenstädterin. 

Durch ihre Tätigkeit als Geographielehrerin im Kleinwalsertal wisse sie um die essentiellen Sorgen der Schüler und Schülerinnen, die jede Woche auf die Straße gehen. „Ich will diese Ideen und Forderungen in die Politik tragen, für ihre Umsetzung sorgen und die Verantwortung auf dem Weg zu einem CO2-neutralen Landkreis übernehmen“. Darüber hinaus wolle sie gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Angebote verbessern, wenn es um Kinderbetreuung, Pflege und ein Miteinander-Wohnen und Leben verschiedener Generationen geht. Drei ernsthafte KandidatInnen hatten sich bei den Grünen beworben. Nach sorgfältiger Abwägung empfiehlt die Kommission der beiden Grünen-Kreisverbände den Kreisvorständen in Kempten und im Oberallgäu Christina Mader als Landratskandidatin, wie der Landtagsabgeordnete Thomas Gehring bekanntgab.

 „Mader verkörpert die junge Generation bei uns Grünen“, so Gehring. Er bescheinigt ihr „Potenzial für höhere Aufgaben“. Auch die stellvertretende Landrätin Ulrike Hitzler freut sich über die Kandidatur: „Dass Christina Mader entschlossen handelt und viele frische Ideen mitbringt, hat sie in ihrer politischen Arbeit der letzten Jahre bewiesen.“ Mader stehe für eine freie und pluralistische Gesellschaft, mache sich immer wieder gegen Rassismus und Rechtspopulismus stark wie zum Beispiel mit der großen „Das Allgäu ist bunt“-Demonstration in Weitnau im letzten Jahr. Mader ist seit Januar 2017 zusammen mit dem ehemaligen Landtagsabgeordneten Ulli Leiner Kreissprecherin der Oberallgäuer Grünen. Als Listenkandidatin für den Landtag im Stimmkreis Sonthofen-Lindau hat sie im vorigen Jahr eines der besten Zweitstimmenergebnisse in Schwaben eingefahren. Die offizielle Nominierung wird am 20. September auf einer gemeinsamen Mitgliederversammlung der Kreisverbände Oberallgäu und Kempten stattfinden. 

kb

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