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Kritik an Klimapolitik

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Von: Jörg Spielberg

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Zahlreiche Kemptenerinnen und Kemptener schlossen sich dem Globalen Klimastreik an.
Zahlreiche Kemptenerinnen und Kemptener schlossen sich dem Globalen Klimastreik an. © Spielberg

Kempten – Auch in Kempten schloss sich die lokale Ortsgruppe von Fridays for Future dem Globalen Klimastreik vom Freitag, 25. März, an

Rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren nach Polizeiangaben beim Demonstrationszug vom August-Fischer-Platz über die Kronenstraße zum Hildegardplatz dabei. Kritisiert wurde bei der Abschlusskundgebung unter anderem die andauernde Lieferung fossiler Energieträger Russlands an die EU-Staaten. „Wir sprechen uns dezidiert dafür aus, dass Deutschland mit sofortiger Wirkung die Gaslieferungen aus Russland stoppt. Mit den Erlösen finanziert Russland seinen Krieg in der Ukraine“, sagt die lokale Pressesprecherin von FFF Andrea Schurr.

Aus aktuellem Anlass nahmen auch die weiteren Redner der Veranstaltung Bezug auf die 100-Tage-Bilanz der Ampel-Koalition und adressierten an diese nochmals ihre Kernforderungen: „Verabschiedung eines 1,5-Grad-konformen CO2-Budgets; sofortige Beendigung neuer Erdgasinfrastrukturprojekte; Erdgasausstieg bis 2035; sozialverträglicher Ausstieg aus allen fossilen Energien; Beseitigung aller Ausbaubremsen für Sonnen- und Windenergie (u.a. 10H-Regel) und das Einleiten einer radikalen, sozial gerechten Mobilitätswende.“ „Eine Erhöhung der Pendlerpauschale, wie sie von der FDP durchgesetzt wurde, ist da kontraproduktiv“, sagte einer der Redner. 

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