Rückblick auf 2012 bei der Jahresversammlung des Kulturforums

Viel Kultur in Isnys Mauern

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Die Vorstandschaft des Kulturforums kann ein positives Ergebnis für 2012 verkünden.

Isny – Die Begrüßung der Mitglieder des Kulturforums lag jetzt bei der Jahresversammlung wieder in den Händen von Paul Rupf-Bolz, der schon seit vielen Jahren den Weg des Kulturforums begleitet und sich immer wieder voll für die Aufrechterhaltung verschiedener Veranstaltungen mit seinen Mitgliedern einsetzt.

Im Rückblick ist viel geschehen und die Aufteilung in Arbeitskreise mit einem hohen Teil an Selbständigkeit hat sich seit Jahren bewährt. So gab Rupf-Bolz bereits nach wenigen Sätzen das Wort an die Sprecher der Arbeitskreise ab. Begonnen hat der Arbeitskreis „filmreif“, der Jahr für Jahr die Serie der außergewöhnlichen Filme aufstellt und damit sehr erfolgreich ist. Oft ist es kaum mehr möglich die Besucher der Filme unterzubringen. Im Durchschnitt sind 139 Zuschauer zu jeder Aufführung erschienen. Einige Filme erhielten wegen ihres Bekanntheitsgrades besonders hohen Zulauf. Für das kommende Jahr ist auch wieder ein Open-Air-Kino im Schlosshof geplant – sofern das Wetter mitmacht. Neu dazu gekommen unter dem Dach des Kulturforums ist der Arbeitskreis Heimatpflege, über den Rudolf Daumann berichtete. Die Heimatpflege hat sich im Frühjahr 2012 gegründet und in seinem ersten Jahr bereits eine Menge in Bewegung gesetzt. 

Die Kooperation mit dem Förderverein Isnyer Museen ist ein Erfolg. Dort mitzuarbeiten war dem Arbeitskreis ein Anliegen, denn vieles läuft einfach neben einander her und in die gleiche Richtung. In Isny gibt es nach Meinung der Mitglieder des Ar- beitskreises genügend zu tun, denn die Stadt ist quasi im Umbruch. Grabungsfunde, ein Kunstführer für die Josephs-Kapelle in der Vorstadt, die monatlichen Treffen zum Austausch der Neuigkeiten bei den einzelnen geschichtlich interessanten Punkten und Vorplanung gemeinsamer Aktionen sind die Kernpunkte der Bemühungen. Die Arbeitsgruppe der Kunstschaffenden hat sich ebenfalls seit Jahren als Arbeitskreis etabliert. Die 1972 gegründete Interessenvertretung „ARKADE“ ist dabei der Kern des Arbeitskreises, wenn auch von den Gründungsmitgliedern mittlerweile niemand mehr dort mitarbeitet. Seit 1964 hat die Stadt die Schaufenster im Amtshaus für Ausstellungen der in Isny wohnenden Künstler zur Verfügung gestellt und auf dieses Datum beziehen sich die Überlegungen für ein 50. Jubiläum. Der Name ARKADE wurde allerdings erst später zum Markenzeichen der Gruppe. Kunstfahrten, Ausstellungen, monatliche Treffen, Austausch von Informationen und Zusammenarbeit werden dort vorangetrieben. 

Erfolgreicher Wettbewerb 

Der Arbeitskreis Literatur mit seinen neun Mitgliedern hatte auch wieder Positives zu berichten. Die Literaturwoche im Frühjahr mit dem Schreibwettbewerb war erfolgreich wie selten zuvor. 67 Erwachsene und 14 Jugendliche hatten sich zum Schreibwettbewerb angemeldet und auch das Projekt „Hörturm“ im Espantor war gut angenommen worden. Auch im nächsten Jahr wird die Erfolgsserie fortgesetzt. Die Vorstellung des Jahresberichtes 2012 durch Karin Hoser konnte recht kurz gehalten werden, da viele der Themen durch die Arbeitskreise schon abgedeckt wurden. Trotzdem sollten Opernfestival, Theaterfestival und Ausstellungen im Espantor nicht unerwähnt bleiben. Der Kassenbericht durch Schatzmeister Erich Laib endete ebenfalls mit positiven Aspekten und so war es eine Kleinigkeit für die Anwesenden Vorstand und Kassenführung zu entlasten. Die Zukunft sieht gut aus und mit einer Menge neuer Projekte wird das Kulturforum in das nächste Jahr gehen. Vieles ist zu erledigen und das wird mit Sicherheit auch angepackt.

Manfred Schubert

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