Begrüßung der "Flame-for-Peace"-Läufer in Isny 

Laufen für den Frieden

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Die Läufer von „Flame for Peace“ auf den letzten Metern zum Etappenziel Isny in der Bertorstraße in Isny.

Am 28. Juli, dem Tag der Kriegserklärung im ersten Weltkrieg, sind die Läufer der „Flame for Peace“-Tour in Sarajewo gestartet und haben sich bis zum 21. September ein gewaltiges Projekt vorgenommen. Über fast 3000 Kilometer geht es durch zwölf Länder und in 56 Tagen bis nach Aachen, wo sie am Tag des Weltfriedens eintreffen wollen, denn hier sitzen die Initiatoren der gesamten Tour. Das „Aachener Netzwerk“ steht hinter diesem Projekt und dessen Vorsitzender, Heinz Jussen, ist es auch, der den großen Lauf geplant hat und die gesamte Strecke mitlaufen wird. Vergangene Woche machte die Laufgruppe Station in Isny.

Symbolisch wie die Olympiafackel wird die Flamme des Friedens auf den ganze Stecke mitgenommen. Zwei Jahre hat es gedauert diesen Lauf voll durch zu organisieren. Letztendlich war das nur mit einem professionellen Projektmanagement zu bewältigen. Die ganze Strecke legt auch das Team von „Cross Culture Film“ zurück und erstellt so eine professionelle Dokumentation des ganzen Laufes. Bei der Ankunft in Isny, begleitet von einigen Läufern aus Isny, wurden die Läufer am Isnyer Rathaus herzlich empfangen. Die Begrüßung hatte Alexander Fürst von Quadt als stellvertretender Bürgermeister übernommen. Die bereit gestellten Getränke kamen den Läufern gerade recht. Allgäuer Flair Mit Alphornklängen sorgten die Adelegger Alphornbläser für Allgäuer Flair und schon ab Bischofshofen hat eine Gruppe von Schülern verschiedener Schulen in Aachen die Aktiven begleitet. Mit dem Bus sind sie dann nach Aachen zurückgefahren. Die Schule ruft, so wichtig das Laufen für den Frieden auch sein mag. Freundlicher Empfang Auch Heinz Jussen hatte eine kurze Ansprache gehalten, um noch einmal die Motivation seiner Gruppe deutlich zu machen. „Wir sind durch Länder gelaufen, deren Erde von Blut getränkt ist und wurden oft auch misstrauisch betrachtet. Trotzdem: im Durchschnitt war auch auf dem Balkan der Empfang freundlich, auch wenn wir nicht nur durch Sprachschwierigkeiten in den Übermittlung unseres Wunsches nach Frieden gehandicapt waren.“ Nach dem Empfang vor dem Rathaus mit rund 150 Zuhörern und aktiven Läufern ging es in die Rainturnhalle, in der die Gruppe für die Nacht von Samstag auf Sonntag untergebracht wurde. Für den Sonntag stand der Lauf nach Lindau auf dem Programm und auch schlechtes Wetter wird die Läufer nicht davon abhalten, ihre Botschaft weiter durch die Länder zu tragen.  Manfred Schubert

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