Tanz durch ein Jahrhundert

Leben, Liebe, Leidenschaft bei der Wiederaufnahme von "Das Ballhaus"

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Ohne ein Wort zu sprechen, entführen die Tänzer des „Ballhaus“ die Zuschauer wieder auf eine Reise durch das Jahrhundert.
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Ohne ein Wort zu sprechen, entführen die Tänzer des „Ballhaus“ die Zuschauer wieder auf eine Reise durch das Jahrhundert.
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Ohne ein Wort zu sprechen, entführen die Tänzer des „Ballhaus“ die Zuschauer wieder auf eine Reise durch das Jahrhundert.
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Ohne ein Wort zu sprechen, entführen die Tänzer des „Ballhaus“ die Zuschauer wieder auf eine Reise durch das Jahrhundert.
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Ohne ein Wort zu sprechen, entführen die Tänzer des „Ballhaus“ die Zuschauer wieder auf eine Reise durch das Jahrhundert.

Kempten – Für mich ist Tanz eine Sprache, die jeder versteht und Völker vereinigt“, so sagt Felix Mezey, einer der Darsteller des Kemptener Bürgertheaters zum „Ballhaus“. Das TiK hat die erfolgreiche Eigenproduktion erneut ins Programm aufgenommen.

Für alle Beteiligten ist das wieder eine große Sache, die mit viel Aufwand verbunden ist. Proben waren wieder angesagt, neue Kostüme – weil die alten aufgebraucht waren – zum Teil auch. Nachdem es sich bei den Darsteller um Amateure handelt, musste die Schauspielerei mit dem Job in Einklang gebracht werden. Und Maria Grekova flog eigens aus ihrer Heimat Russland ein.

Aber auch von Seiten des Theaters galt es viel zu organisieren, Lichter neu einrichten, Kostüme herrichten, waschen, bügeln, … Regisseur Barry L. Goldman hatte sich noch einige neue Gedanken zur Aufführung im Frühjahr einfallen lassen und Kaija Klug unterstützte das Ensemble mit all ihrer Erfahrung in Sachen Tanz in bekannter Weise. Von Profiseite ernten die Laien-Darsteller viel Anerkennung: wirklich sehenswert!

Schnell „ausverkauft“, hieß es zur Premiere am vergangenen Freitag. Und das Publikum war wieder begeistert. Bei den Liedern aus den 70iger- und 80iger-Jahren wippten klatschten oder sangen viele mit zu Liedern wie etwa „Twist and Shout“ von den Beatles. Bei Aquarius‘ „Let the Sunshine“ wähnten sich viele noch im Rausch des Musicals „Hair“. „Gimme Gimme Gimme“ von ABBA ließ das Ballhaus dann erbeben. Alexander Lange legte nach „Stayin‘ Alive Saturday Night Fever“ von den Bee Gees in Erinnerung an Michael Jacksons „Beat It“ noch einen perfekten Moonwalk aufs Parkett. Der rasante Flug durch das Jahrhundert ging im Nu vorüber.

Kein einziges Wort wurde gesprochen – und trotzdem fängt das Theaterstück mit viel Tanz das Lebensgefühl der verschiedenen Jahrzehnte ein. Egal wie die Zeiten sind, die Menschen erleben stets große Freude durch den Tanz. „Für mich ist Tanz befreiend!“, sagt Richard Aigner, und Martina Dorn ergänzt: „Für mich ist Tanz mein Leben, meine Liebe und Leidenschaft“. „Tanz sehe ich als Öffnen und Freilassen der Seele“, so beschreibt es Hartmut Engel.

Zwei Vorstellungen – jeweils an den beiden Weihnachtsfeiertagen – kommen noch. Wer noch eine Karte als Weihnachtsgeschenk ergattern möchte, muss sich beeilen. 

Achim Crispien

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