Ein langer gemeinsamer Weg

Nach 60 Jahren Ehe sind Frieda und Siegfried Hornung noch immer glücklich. Foto: Schubert

Frieda und Siegfried Hornung sind mit ihrem Leben zufrieden. 60 Jahre lang haben sie fest zueinander gehalten und alle Höhen und Tiefen gemeinsam durchgestanden. Frieda Hornung, nun nicht mehr ganz so beweglich wie in jungen Jahren, hat genau wie ihr Mann die geistige Beweglichkeit und Kompetenz aufrecht gehalten und wenn die beiden über die gemeinsamen Jahrzehnte nachdenken, haben sie allen Grund, weiterhin stolz auf das Erreichte zu sein. Vor kurzem feierten sie ihre Diamantene Hochzeit.

Ein weiter Weg ist es gewesen. Kennengelernt haben sich Frieda und Siegfried Hornung auf der Hochzeit von Hans, dem Bruder von Siegfried. Aus Ostpreußen und Schlesien waren sie gekommen und das „Jawort“ gaben sie sich ein Jahr später in Herrenhuth am 22. Dezember 1951. Doch das war nur ein Zwischenstopp auf ihrer Lebensreise. Hamburg, Berlin und schließlich Oberhausen waren im Laufe der Jahre die Stationen ihres Lebens. Siegfried Hornung, gelernter Landmaschinenschlosser, war im Ruhrgebiet im Bergbau tätig. Fünf Kinder sind aus der Ehe hervorgegangen. Mittlerweile sind 13 Enkel und sieben Urenkel dazugekommen. Die Familie hat dann ihren Lebensmittelpunkt gebildet. Nach Isny, wo sie ihren Alterssitz gefunden haben, kamen sie vor zehn Jahren. Feier mit der Familie Es war eine schöne Feier anlässlich der Diamantenen Hochzeit im „Bayerischen Wirt“ im Kreise der Familie. Hier nahmen sie auch die vom stellvertretenden Bürgermeister Peter Clément überbrachten Glückwünsche der Stadt und des Landes entgegen. Auch Pfarrer Johannes Ringwald war zu dem Ereignis gekommen, fand in seiner Ansprache die richtigen Worte, überbrachte die Grüße und die Glückwünsche von Landesbischof Dr. Frank Otto July und sprach den Segen über das Paar.

Meistgelesen

Babys der Woche im Klinikum Kempten
Babys der Woche im Klinikum Kempten
Shawn James im "mySkylounge"
Shawn James im "mySkylounge"
Schüsse im Wald führen zu Großeinsatz der Polizei
Schüsse im Wald führen zu Großeinsatz der Polizei
Humanitäre Ziele statt Weltherrschaft
Humanitäre Ziele statt Weltherrschaft

Kommentare