Vertrauen als Basis

Diamantene Hochzeit im Hause Scherer

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„Ein Leben lang Vertrauen haben können“, sei das Geheimnis einer Ehe, die nun 60 Jahre lang fortdauert, verriet Sieglinde Scherer, die mit ihrem Gatten Hermann Scherer (re.) Glückwünsche von Kemptens 3. Bürgermeister Josef Mayr (li.) entgegennahm.

Als Kemptens 3. Bürgermeister Josef Mayr zur Tür hereinkommt, gibt es erst einmal eine herzliche Umarmung für die Jubilare Sieglinde und Hermann Scherer, die an diesem Tag ihre Diamantene Hochzeit feiern.

„Ja, griaß di!“, sagt Josef Mayr ganz familiär und sofort kommt das Gespräch auf alte Zeiten zu sprechen, als das Ehepaar Scherer gemeinsam und ehrenamtlich die Bewirtungen vieler Veranstaltungen im Kemptener Kornhaus, im Haus Oberstdorf, in den Kurhäusern Obermaiselstein und Immenstadt übernommen hatte. „Wir haben so einige Canapés in unserem Leben zubereitet“, erinnert sich der 83-jährige gebürtige Kemptener mit einem Schmunzeln auf den Lippen. Mit seiner Sieglinde betrieb Hermann Scherer zudem fast drei Jahrzehnte lang, von 1968 bis 1997, das bekannte Café Scherer in Dietmannsried.

Vertrauen ist die Basis

Seine Ehefrau Sieglinde, geborene Göster, lernte Hermann Scherer im Konfirmationsunterricht kennen. 1957 heiratete das Paar und Sieglinde Scherer gebar drei Söhne: Uli, Thomas und Markus.

Heute hat das Ehepaar fünf Enkel und zwei Urenkel und geht, sofern es die Gesundheit zulässt, gerne zum Wandern.

„Gegenseitiges Vertrauen ist die Basis einer guten Ehe“, so lautet die Antwort von Sieglinde Scherer, die zehn Jahre lang im ehemaligen Modehaus Wagner beschäftigt war, wenn man sie auf die richtige „Rezeptur“ einer Ehe anspricht.

Weißwurstfrühstück mit Erinnerungen

Zum Anlass des Besuchs von Presse und Kemptens 3. Bürgermeister hat Sieglinde Scherer ein gemütliches Weißwurstfrühstück vorbereitet, bei dem sich die Eheleute mit Josef Mayr fröhlich über gemeinsame Erinnerungen austauschten. Fotoalben wurden durchgeblättert und Josef Mayr bedankte sich noch einmal ganz herzlich für die ehrenamtlich geleistete Bewirtung bei so vielen Zusammenkünften, Jubiläen und sonstigen Feiern. „Ein Leben ohne Ehrenamt ist möglich, aber völlig sinnlos“, urteilte Bürgermeister Mayr im Angesicht der beiden „Diamantenen“.

Als Geschenk der Stadt Kempten überreichte er den Eheleute einen üppig bestückten Geschenkkorb und für die Dame des Hauses gab es noch einen Strauß Blumen extra. Auch der Bayerische Ministerpräsident hatte es sich nicht nehmen lassen, dem Ehepaar seine Glückwünsche und Grüße zukommen zu lassen.

Jörg Spielberg

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