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Laptops für Kemptener Lehrkräfte

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Tobias Schiele vom Staatlichen Schulamt Oberallgäu, Stephan Baumann, Rektor der Schule an der
Hofmühle, und Oberbürgermeister Thomas Kiechle zeigen mit den handlichen Laptops für das
Lehrpersonal, dass das alte Schulgebäude technisch auf dem neuesten Stand ist.
Tobias Schiele vom Staatlichen Schulamt Oberallgäu, Stephan Baumann, Rektor der Schule an der Hofmühle, und Oberbürgermeister Thomas Kiechle zeigen mit den handlichen Laptops für das Lehrpersonal, dass das alte Schulgebäude technisch auf dem neuesten Stand ist. © Brock

Kempten – In Bayern gibt es das „Sonderbudget Lehrerdienstgeräte“ und davon konnte u. a. die Mittelschule an der Hofmühle in Kempten 25 Dienst-Laptops/Tablets anschaffen.

Oberbürgermeister Thomas Kiechle war zur Übergabe der Geräte gern mal wieder an „seiner alten Schule“ zu Gast. Den Digitalisierungsprozess – Stichwort Smart City – bezeichnete er als Mega-Thema und Riesenchance. Alles was Bund und Land an Fördermitteln zu bieten hat, werde in die digitale Ausstattung der Schulen investiert.

In der Stadtverwaltung gibt es inzwischen ein eigenes Amt für digitale Kommunikation, das den Prozess begleitet und gestaltet und die Fachleute in den Schulen fit macht für die Digitalisierung. Der OB sprach wohl aus eigener Erfahrung, als er daran erinnerte: „Am Ende entscheidet der menschliche Faktor, der Lehrer oder die Lehrerin, die Person, die vor der Klasse steht. Tablets sind Hilfsmittel.“

Andreas Ehmich, Fachmann vom Amt für Kommunikation, konnte die Verwendung der Finanzmittel aus dem Förderprogramm detailgenau aufschlüsseln und attestierte der Lehrerschaft großes Engagement und spürbare Fortschritte. In einem Klassenzimmer, der Pandemie geschuldet leider ohne Kinder oder Jugendliche, veranschaulichte Volker Deger die Vorteile der Digitalisierung. Aber: Es gibt sie noch, die Wandtafel! Sie wird z. B. für Matheaufgaben benutzt, ansonsten überwiegen die digitalen Präsentationen mit all ihren tollen Möglichkeiten. Schülerinnen und Schüler beispielsweise, die zuhause lernen müssen, werden direkt aus dem Unterricht mitversorgt – eine großartige Sache.

„Mit Corona hat die Digitalisierung Fahrt aufgenommen“, stellte Deger fest und äußerte sich hochzufrieden mit der Zusammenarbeit mit der Stadt. Auch wenn es steigende Personalkosten bedeute, so der OB, sind Stellen wie für das Sachgebiet Digitale Bildung unbedingt nötig, „damit an den Schulen Kompetenz aufgebaut wird und die Geräte nicht im Schrank bleiben“. 

Elisabeth Brock

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