Die Last verteilen

Wer über Oberwang in die Stadt oder aus der Stadt fährt, soll es künftig leichter haben. Wie Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann vergangene Woche im Verkehrsausschuss erklärte, ist die Memminger Straße an verschiedenen Knotenpunkten überlastet. Deswegen soll der Verkehr stadteinwärts in Zukunft auf zwei Spuren über die Rottachstraße geleitet werden.

Wer aus Oberwanger Richtung herein kommt, hat am Knotenpunkt vor der Michaelskirche drei Möglichkeiten. Er kann geradeaus in die Rottachstraße fahren, links in die Straße „Am Floßerhäusle“ oder rechts in die Memminger Straße abbiegen. Besonders die Rechtsabbiegespur sei sehr beliebt, denn der grüne Pfeil gebe den Rechtssabbiegern einen Vorlauf von bis zu 22 Sekunden, so Wiedemann. Die Linksabbiegespur benutzen hingegen nur rund fünf Autos am Tag. Um nun die Memminger Straße zu entlasten, soll die Linksabbiegespur entfallen und zwei Spuren geradeaus in die Rottachstraße führen. Der Vorlauf für die Rechtsabbieger soll wegfallen und mit ihm die Sogwirkung, die viele Fahrzeuge in die Memminger Straße lockt. Die dreieckige Verkehrsinsel vor der Kirche wird verkleinert und verschoben. Ampelschaltung besser Stadtauswärts, so Wiedemann, sollen Fahrer künftig auf zwei Spuren nach links abbiegen können. Sie fädeln dann in eine einzelne Spur ein. Neu regelt die Stadt auch die Ampelschaltung. Zum einen bekommen nun auch Fußgänger eine Ampel, zum anderen sollen die Ampeln zwischen Adenauerring und Oberwanger Straße koordiniert schalten und so für Sicherheit und einen unproblematischen Verkehrsfluss sorgen. Die Kosten von rund einer halben Million Euro seien bereits im Vermögenshaushalt vermerkt. Rund 60 Prozent des Geldes soll der Staat zuschießen.

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