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Die großteils neue Führungsriege der Altstadtfreunde hat in erster konstituierender Sitzung Schwerpunkte ihrer Arbeit für das laufende Jahr festgezurrt. Im Gespräch mit dem KREISBOTE hat der jüngst ins Amt des Vorsitzenden gewählte Dietmar Markmiller erläutert, was den Altstadtfreunden am meisten unter den Nägeln brennt.

Ein Fokus werde auf die Aktivierung der Burghalde gelegt, die als Naherholungsgebiet „ins rechte Licht gerückt“ werden soll. In diesem Zusammenhang wolle sich der Verein dafür einsetzen, den am Pumpenwerk angedachten Abenteuerspielplatz eher zwischen Burghalde und Lützelburg anzusiedeln. „Da könnte man ihn optimal ins Gesamtkonzept Burghalde einbinden“, lies er durchblicken, dass bereits ein Konzept in Arbeit sei. Für eine kurzfristig realisierbare Belebung des Burggeländes denke man an Konzerte von Nachwuchsbands, da diese flexibler auf schlechtes Wetter reagieren und gegebenenfalls „Termine leichter verschieben können“. Ein weiteres Anliegen sei den Altstadtfreunden die Iller stärker zu integrieren. „Es gibt viele Beispiele von Städten, die ihre Flüsse aktiv einbinden“, statt sie ein „Schattendasein“ fristen zu lassen, begeisterte er sich für das Vorhaben. Ein erster „Grundstock zur Illerbelebung“ werde zudem mit der Rosenau gelegt. Vorstellbar seien beispielsweise Surfangebote an bestimmten Abschnitten, Beachvolleyball sowie natürlich Restaurants und Cafés mit Strandatmosphäre. Auch Bademöglichkeiten oder die Möglichkeit für Veranstaltungen wie „Seifenkistenrennen“ auf dem Wasser während der Allgäuer Festwoche gelte es auszuloten. Enge Kooperation Ab September werde weiters die „Betreuung und Beaufsichtigung der Kasse“ im Schauraum der Erasmuskapelle am St.-Mangplatz aktuell, die von speziell dafür ausgebildeten Altstadt- und Stiftstadtfreunden übernommen werde. Überzeugt vom neuen Konzept für das Beginenhaus, bekräftigte Markmiller auch hier die Unterstützung seitens des Vereins. Ferner sei die Wiederbelebung der Gerberstraße ein Schwerpunkt der Arbeit. Für die Altstadt „ist es wichtig, dass dieses Quartier forciert wird“ und durch seine Aufwertung viele Fußgänger angezogen werden, so der Vorsitzende. Neben den Hauptanliegen gebe es natürlich noch „viele kleine Nebenbaustellen“. Als Beispiele nannte er das „Betonmikado“, das „angeblich verändert werden soll“. Als „wünschenswert“ sähen die Altstadtfreunde außerdem den Erhalt des Sudhauses auf dem Brauhausgelände, dessen Fassade immerhin von einem berühmten Architekten stamme.

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