Lockende Schmankerl

Neun Tage, 100 Konzerte, 40 Bühnen und rund 350 Künstler aus 21 Nationen – vom 24. April bis 2. Mai steht das Allgäu im Zeichen des Jazz. Das abwechslungsreiche Programm, das der Kemptener Kleinkunstverein Klecks e.V. zusammengestellt hat, wartet mit einer bunten Mischung aus regionalen Künstlern, Newcomern und Weltstars auf.

„Wir freuen uns nach Al di Meola im letzten Jahr auch 2010 eine Jazzlegende beim Kemptener Jazzfrühling begrüßen dürfen“, frohlockt Klecks-Vorsitzender Hansjürg Hensler. Denn der Gitarrist John McLaughlin tritt mit seiner Band „4th Dimension“ am Samstag, 1. Mai, um 20 Uhr im Kornhaus auf. „Seine Performance stellt den Abschluss der Konzertabende dar und wird wohl für einen Höhepunkt in der Geschichte des Kemptener Jazzfrühlings sorgen“, erklärt Hensler. Ob Konzertsäle, Clubs oder Kirchen, Autohäuser oder Theater – die Auswahl der ausgefallenen Locations macht einen weiteren Reiz des Festivals aus. Neben den Kemptener Spielstätten bietet das Allgäu eine ganz besondere Kulisse mit Spielorten wie der Bergstation des Nebelhorn, der St. Lorenz Basilika sowie der zwischen Niedersonthofen und Missen gelegenen Alpe Diepolz. Von gängigen Kompositionen für den „Neuling“ in Sachen Jazz, bis hin zu avantgardistischen Klängen für den „Fortgeschrittenen“ – der 26. Jazzfrühling präsentiert einmal mehr Jazz in seiner ganzen Vielfalt. Der 26. Kemptener Jazzfrühling beginnt mit der traditionellen Eröffnungsgala am kommenden Samstag, 24. April, im Kornhaus gewohnt hochkarätig. Unter dem Motto „Pianoentertainment“ präsentiert der Pianist und Sänger Martin Schmitt mit seiner Band ein Programm aus eigenen deutschsprachigen Titeln sowie Klassikern aus Soul and Rhythm&Blues. Am Mittwoch, 28. April, betritt einer der derzeit gefragtesten Pianisten der internationalen Jazz-Szene die Kornhausbühne. Marc Copland begeistert mit seinem Trio durch kammermusikalischen Jazz, der sich durch ein ständiges Ineinandergreifen der Stimmen und pausenloses Korrespondieren in vielen feinen Momenten auszeichnet. Feierliche Reunion Fast 41 Jahre nach ihrer Gründung feiert die amerikanische Jazzrock-Band „Blood, Sweat und Tears“ am Mittwoch, 28. April, in der BigBOX Allgäu ihre Wiedervereinigung. Neben Hits wie „Spinning Wheel“ oder „You’ve Made Me So Very Happy” stehen auch neuere Kompositionen der mehrfachen Grammy-Gewinner um Urgestein Steve Katz auf dem Programm. Ein weiterer Ausnahmekünstler gastiert am Donnerstag, 29. April, in Kempten. Vom britischen Magazin „Hi-Fi UK“ wurde James Carter bereits zum „modernen Saxophon-Gott“ gekürt. Sein Spiel zeichnet sich durch eine eher unorthodoxe Herangehensweise an den Jazz aus, die mit großen Intervallsprüngen und anderen untypischen Klangeffekten einen eigenen Sound erzeugt. „Jazz far East“ – dieses Motto werden am Freitag, 30. April, „Nguyen Lê&Saiyuki“ sowie der Perkussionist Trilok Gurtu akustisch umsetzen. Weitere Infos bietet das umfangreiche Programmbuch, welches beim Kartenservice Hensler erhältlich ist. Infos und Hörproben gibt es auch im Internet unter www.klecks.de.

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