Lösung gefunden

Die Bauverwaltung und die Renngemeinschaft Allgäu (RGA) haben ihre Differenzen hinsichtlich der Bebauung und Nutzung des Trial-Geländes in der Riederau beigelegt. Das gab Dr. Franziska Renner, Leiterin des Bauordnungsamts, am Mittwoch im Bauausschuss bekannt. Wie bereits berichtet, hatte die RGA ohne Genehmigung ein Häuschen auf dem Areal gebaut. Doch auch andere Probleme galt es bis zum jetzigen Kompromiss zu lösen.

Vor allem drei Interessengruppen stoßen in der Riederau im Bereich des RGA-Geländes aufeinander – eben die Trial-Fahrer, dann Reiter und Spaziergänger. „Da geht es um Verkehrssicherheitspflichtthemen“, erklärte Dr. Renner den Stadträten. RGA und Verwaltung hätten schließlich folgende Lösung gefunden: Die RGA grenzt ihr Areal besser und deutlicher vom benachbarten Landschaftsschutzgebiet ab. „Das ist für uns sehr wichtig“, so Renner weiter. Außerdem soll ein Zaun künftig verhindern, dass Wanderer oder Reiter mitten über das Gelände marschieren und den Trial-Fahrern bei ihrem Training ins Gehege kommen. Stattdessen sollen sie hinter dem Häuschen rum geführt werden. Unsichere Reiter können allerdings auch weiterhin über das Gelände reiten. „Das ist eine einvernehmliche Lösung“, betonte die Leiterin des Bauordnungsamts. Hans Mangold von den Grünen, der die Diskussion seinerzeit im Sommer angestoßen hatte, zeigte sich mit der gefundenen Lösung zufrieden: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, einen Kompromiss zu finden“, sagte er. Der Ausschuss stimmte dem ebenfalls einstimmig zu.

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