Lückenschluss

Bisher mussten Radfahrer, die auf dem Iller-Radwanderweg Ulm-Oberstdorf unterwegs waren, beim Teilstück zwischen der Rosenaubrücke und der König-Ludwig-Brücke/Südbrücke über die Keselstraße ausweichen. „Das soll sich nun ändern“, erklärte der Leiter des Tiefbauamts, Markus Wiedemann, vergangene Woche im Bauausschuss. Die Mitglieder des Ausschusses stimmten dem Lückenschluss geschlossen zu.

Zur Schließung der Lücke werde ein Teil der bestehenden ehemaligen Werkstraße ab der Rosenaubrücke genutzt und ein neuer Geh- und Radweg zwischen dem denkmalgeschützten Werksgelände und dem fast fertig gestellten neuen AÜW-Wasserkraftwerk hergestellt, erläuterte der Amtsleiter. „Daran anschließend wird der Auwald bis zum Zugangsbebäude zum Eich-Stollen des Entwässerungs-Zweckverbandes, kurz vor der König-Ludwig-Brücke, mit einem zum Landschaftsschutzgebiet passenden einfachen Waldweg durchquert“, schilderte er. Ab da wird dann der vorhandene Zufahrtsweg bis zum Anschluss an den sogenannten Verschönerungsweg in Richtung Eich/Hegge mitbenutzt, fügte Wiedemann an. Der Amtsleiter machte klar, dass die Wegführung der vorhandenen Topographie und dem Baumbewuchs soweit angepasst sei, dass lediglich zwei Bäume gefällt werden müssten. Als ökologischen Ausgleich werden Teile der Fichtenhecke zwischen der Kotterner Straße, der König-Ludwig-Brücke und der Iller ausgelichtet und durch Laubbaumpflanzungen aufgewertet, so Wiedemann. Baubeginn für den Lückenschluss ist im Februar. Bis Anfang Mai sollte die Maßnahme abgeschlossen sein, erläuterte er. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 60000 Euro, die im Vermögenshaushalt berücksichtigt sind, erklärte Tiefbauamtsleiter Wiedemann abschließend.

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