"Rettet die Bienen"

Mahnwache zum Volksbegehren 

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Mahnwache zum Volksbegehren auf dem August-Fischer-Platz in Kempten.

Kempten – Mittwochvormittag hielten aktive Unterstützer des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ eine Mahnwache auf dem August-Fischer-Platz vor dem Forum ab.

Zahlreiche Plakate zeigten Bilder von bedrohten Tierarten – wozu in letzter Instanz auch der Mensch Homo sapiens gehört. Das „Bienenmobil“, ein ausrangierter Feuerwehrwagen im Bienenlook, war aufgrund technischer Defekte in München stecken geblieben. Viele Passanten nahmen sich die Zeit für ein kurzes Gespräch über die Hintergründe des Volksbegehrens und informierten sich, so ihre Unterschrift noch fehlte, über Ort und Zeit zum Eintragen in die Listen im Verwaltungsgebäude in der Kronenstraße. 

Der Zuspruch zu den Forderungen der Kampagne war eindeutig, viele Bürger hatten sich bereits eingetragen oder versprachen, dies noch tun. Eine Dame aus Nesselwang, mit Bindung zur Landwirtschaft, sprach an, dass es richtig und notwendig sei, die ökologische und kleinbäuerliche Landwirtschaft durch die angestrebten Neuerungen im Naturschutzgesetz zu stärken. Trotz des verbreiteten „Nein“ zum Volksbegehren auf Seiten vieler Landwirte, diskutierte ein Jungbauer interessiert und kontrovers mit den Aktiven und zeigte dabei, dass ein kategorisches Nein für ihn nicht gelte. 500.000 Unterschriften waren bis Montag nach nur fünf von dreizehn Tagen Eintragungsfrist in den bayerischen Rathäusern geleistet worden, das entspricht etwas mehr als der Hälfte der notwendigen Stimmen für das Volksbegehren. 

Annette Mayr

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