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Maria-Ward-Schule erhält Auszeichnung für Compassions-Projekte 

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Schülerinnen Maria-Ward-Schule
Über eine Auszeichnung und 1.000 Euro freuen sich die Schülerinnen der Maria-Ward-Schule. © Manuela Holzer

Kempten – Die Maria-Ward-Schule hat eine Auszeichnung für ihr Eigeninitiative und Ideen bei der Gestaltung der Corona-bedingten Abläufe erhalten.

Schulen sind den Herausforderungen der Corona-Pandemie kreativ begegnet. Für ihre individuellen Konzepte wurden nun knapp 200 bayerische Schulen aller Schularten mit je 1.000 Euro ausgezeichnet. Prämiert wurden besondere Eigeninitiative und Ideenreichtum bei der Gestaltung der Corona-bedingten Abläufe. Kultusminister Piazolo sieht „Eigenverantwortung als wichtigen Erfolgsfaktor von Schule in Zeiten der Pandemie“.

Die Corona-Pandemie hat den Schulbetrieb völlig auf den Kopf gestellt. Innerhalb kürzester Zeit musste der Unterricht an gänzlich neue Gegebenheiten angepasst werden und muss es immer noch. Dazu waren und sind insbesondere Kreativität und Ideenreichtum seitens der Lehrkräfte und auch der Schulleitungen notwendig.

Oster-Compassion-Aktionen

Die Maria-Ward-Schule Kempten hat während der Zeit des Lockdowns einen Weg gefunden, um ihrem Profil als kirchlicher Schule, verbunden mit dem Anspruch, auch weiterhin Verantwortung für ein gemeinschaftliches Miteinander innerhalb der Schulfamilie und darüber hinaus für benachteiligte Personengruppen zu übernehmen, gerecht zu werden.

Im Rahmen der Oster-Compassion-Aktionen wurden Osternestchen für die Wärmestube und die Caritas gebastelt, mit kleinen Leckereien befüllt und an die Besucher ausgeteilt. Über Briefe mit Halt gebenden, biblischen Hoffnungssprüchen und persönlichen Anschreiben freuten sich die Bewohner eines Kemptener Altenheims und die Patienten der ortsansässigen Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Schulgemeinschaft wurde gestärkt

Kultusminister Piazolo: „Ich bin beeindruckt, wie die Schulen mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie umgehen. Sie haben eigenverantwortlich Lösungen entwickelt, um den Zusammenhalt zu stärken und die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen zu sichern.“

Wolfgang Kern, Schulleiter der renommierten Mädchenrealschule, erklärt: „Wegen seiner facettenreichen Ausprägung konnten über das Projekt die Schulgemeinschaft gestärkt und die Teilhabe der Schülermitverantwortung maßgeblich gefördert werden.“

Auch seine Stellvertreterin Manuela Holzer ist redlich stolz auf die ihr anvertrauten Kinder und Jugendlichen: „Die Projektidee entstammt dem Klassensprecherseminar und kommt damit direkt aus der Schülerschaft. Die Begeisterung, mit der sie flächendeckend aufgenommen und umgesetzt wurde, spiegelt sehr deutlich das Wertebild wider, das an unserer Schule gelebt wird.“

Alexander Hold gratulierte

Besondere Anerkennung für ihr bemerkenswertes Engagement erfuhren die Schülersprecherinnen der Maria-Ward-Schule, als mit Alexander Hold, Vizepräsident des Bayerischen Landtags, in der vergangenen Woche die Schule besuchte. Eine Stunde lang suchte er mit den Jugendlichen und der Schulleitung das Gespräch und ließ sich das facettenreiche Projekt in seinen Details vorstellen. Anschließend sagte Regina Ade (Schülersprecherin, 10. Klasse): „Die sehr wertschätzenden Worte, die Herr Hold uns überbracht hat, ehren uns und zeigen, dass uns hier ein herausragendes Großprojekt gelungen ist.

Auch auf der Urkunde werden unsere Aktionen als erfolgreiches Vorzeigeprojekt geehrt. Wir haben auch für die Zukunft viele tolle Ideen und freuen uns bereits jetzt darauf, diese gemeinsam umzusetzen.“

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