"Willkommen Sophia Antonia!"

Thomas Kiechle begrüßt Kemptens 70.000 Einwohnerin

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OB Thomas Kiechle (links) ist stolz auf Kemptens 70.000. Bürgerin. Am Freitag besuchte er sie und ihre Eltern Johanna und Manfred Sommer sowie den großen Bruder Alexander.

Kempten – Friedlich schlummert die kleine Sophia Antonia Sommer beim Fototermin auf dem Arm von Stadtoberhaupt Thomas Kiechle. Wovon sie noch nichts ahnt: Sie ist die 70.000 Einwohnerin Kemptens. Am Freitag stattete ihr der Oberbürgermeister einen Willkommensbesuch in Hinterbach ab.

„Kempten ist stolz auf euch!“, sagte er zu den frischgebackenen Eltern Johanna (32) und Manfred (31), „ich bin hier, weil ich mich mit euch freue“. Im Gepäck hatte Kiechle einen Geschenkkorb voller Spielsachen und Babyausstattung samt Sparbuch. Auch Sophias großer Bruder Alexander (2) ging nicht leer aus. Er bekam einen Playmobil-Schaufellader geschenkt.

Für die Stadt Kempten ist mit der 70.000 Einwohnerin eine wichtige Wegmarke erreicht. Noch nie haben so viele Menschen hier gewohnt. Kiechle sieht in der Zahl einen Beleg für die Attraktivität der Stadt. „Wir haben Zuzug aus dem Oberallgäu aber auch aus Bayern, Deutschland und dem europäischen Ausland“, erklärt er. Grob wächst die Allgäu Metropole jährlich um 700 bis 800 Menschen. Das liegt an der attraktiven Lage der Stadt, an der guten Arbeitsmarktlage, und an der Hochschule. Die 20- bis 29-Jährigen machen rund 15 Prozent an der Bevölkerung aus. Aber die Kemptener bekommen auch wieder mehr Nachwuchs. Rund 650 Kinder kommen hier zur Welt, vor einigen Jahren waren es nur circa 500, freut sich der Oberbürgermeister. Er sieht aber auch die Herausforderungen, die bei Schulen, Kindertagesstätten und Wohnraum zu bewältigen sind. „Viele Projekte sind hier schon am Laufen“, sagt er.

Auch Sophias Eltern freuen sich über den besonderen Status ihres Kindes. „Für uns ist es eine Ehre“, sagt Johanna Sommer, die Sophia 2. November um 05.01 Uhr im Klinikum Kempten auf die Welt gebracht hat. Die Geburt hat ein wenig gedauert. „Sophia hat sich betteln lassen“, sagt der Vater schmunzelnd, der als Freileitungs-Vorarbeiter bei AllgäuNetz arbeitet und später den elterlichen Hof übernimmt. Viel wichtiger ist aber: Sophia ist gesund und hat einen großen Hunger. 

Susanne Kustermann

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